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BFH-Urteil

27.03.2017

Zufluss von Arbeitslohn bei Gehaltsverzicht


(Foto: Fotolia)
Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 15. Juni 2016 führt der Gehaltsverzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers nicht in jedem Fall zu einer verdeckten Einlage.
Für die Frage, ob ein Gehaltsverzicht zu einem Zufluss von Arbeitslohn führt, kommt es nach dem BFH maßgeblich darauf an, wann der Verzicht ausgesprochen wurde. Mehr dazu

12.03.2017

Privatnutzung von Dienstwagen günstiger

BFH: Zuzahlung des Arbeitnehmers mindert geldwerten Vorteil.

Zahlt ein Arbeitnehmer Nutzungsentgelte oder leistet er andere Zuzahlungen an seinen Arbeitgeber, weil er einen Dienstwagen auch privat nutzen darf, mindert dies den geldwerten Vorteil aus der Nutzungsüberlassung. Dies hat der Bundesfinanzhof am 30. November 2016 zur Kfz-Nutzung für private Fahrten und für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte entschieden. Mehr dazu

06.03.2017

FG Münster zu zinslosen Darlehen von nahen Angehörigen

Klage von Hotelbetreiber erfolgreich


(Foto: Vladislav Gajic/fotolia)
Grundsätzlich sind bei bilanzierenden Steuerzahlern unverzinsliche Darlehen abzuzinsen. Ist jedoch ein von nahen Angehörigen gewährtes zinsloses Darlehen steuerlich nicht anzuerkennen, darf es nicht passiviert werden und ist daher auch nicht gewinnerhöhend abzuzinsen. Dies hat der 7. Senat des Finanzgerichts (FG) Münster mit Urteil vom 7. November 2016 entschieden (Az. 7 K 3044/14 E). Mehr dazu

27.02.2017

Steuererklärung auf Papier erlaubt

Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 12. Oktober 2016 entschieden, dass eine Abgabe der Steuererklärung in Papierform bei geringen Gewinneinkünften weiterhin möglich ist. Es liegt eine wirtschaftliche Unzumutbarkeit der Abgabe in elektronischer Form im Rahmen der Härtefallregelung gemäß § 150 Abs. 8 Abgabenordnung vor. Mehr dazu

24.01.2017

Weg zur Arbeit mit 30 Cent je Kilometer ansetzen

BFH urteilt über Aufwendungen eines Kundendienstmonteurs für die Wege zwischen Wohnung und Betrieb


(Foto: Skitterphoto/pixabay)
Ein angestellter Kundendienstmonteur kann den Weg zu seiner Arbeitsstelle mit dem erhöhten Kilometersatz von 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer ansetzen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 31. August 2016 entschieden. Mehr dazu

11.01.2017

Elektronische Steuererklärung nun doch bis 31. Juli 2017 abgeben

Gute Nachricht für alle, die ihre Steuererklärung elektronisch einreichen möchten: Die NRW-Finanzämter gewähren entgegen der gesetzlichen Vorschrift eine um zwei Monate verlängerte Abgabefrist bis zum 31. Juli 2017. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW weist darauf hin, dass diejenigen, die diese automatische Fristverlängerung nutzen möchten, sich unter www.elster.de registrieren müssen. Mehr dazu

11.01.2017

2017 gilt noch der alte Stichtag

Der BdSt NRW informiert über die Abgabefrist für Ihre Steuererklärung

Steuerzahler sollten sich Mittwoch, den 31. Mai 2017 im Kalenderjahr dick ankreuzen. Denn bis zu diesem Datum müssen die Steuererklärungen für das Jahr 2016 grundsätzlich beim Finanzamt eingehen, erklärt der Bund der Steuerzahler NRW. Mehr dazu

02.01.2017

Nicht nur auf elektronisch übermittelte Daten verlassen

Mit Urteil vom 21. Juli 2016 hat das Finanzgericht (FG) Münster entschieden, dass das Finanzamt eine Einkommensteuerfestsetzung nicht wegen einer offenbaren Unrichtigkeit gemäß § 129 Abgabenordnung erhöhen darf, wenn es bei der Bearbeitung der Erklärung lediglich elektronisch übermittelte Rentendaten berücksichtigt, aber eine erklärte weitere Rente, zu der keine elektronisch übermittelte Daten vorliegen, außer Ansatz gelassen hat. Mehr dazu

19.12.2016

Rückwirkend berichtigen

EuGH entscheidet über Vorsteuerabzug.


(Foto: Pixabay)
Führen fehlende Angaben in einer Rechnung zum Versagen des Vorsteuerabzugs und können sie erst mit Wirkung für die Zukunft berichtigt werden? Mit dieser Frage musste sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) auseinandersetzen. Die Richter entschieden: Der Vorsteuerabzug muss möglich sein, selbst wenn der Steuerzahler formelle Bedingungen verletzt. Mehr dazu

07.12.2016

Umsatzsteuer: Erleichterung für Händler von Gebrauchtwagen

Von Gebrauchtwagenhändlern wird keine Umsatzsteuer erhoben, wenn der Differenzbetrag zwischen Verkaufs- und Einkaufspreisen nicht über der Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro im Jahr liegt. Dies entschied der 9. Senat des Finanzgerichts (FG) Köln in seinem jetzt veröffentlichten Urteil vom 13. April 2016 (Az. 9 K 667/14). Mehr dazu

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