Bund der Steuerzahler NRW - Urteile und Änderungen


Bundesfinanzhof zu positiven und negativen Kapitaleinkünften

Verrechnung gestattet


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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 30. November 2016 entschieden, dass negative Einkünfte aus Kapitalvermögen, das eigentlich dem gesonderten Tarif der Abgeltungsteuer unterliegt, mit positiven Einkünften aus Kapitalvermögen, das nach dem progressiven Regeltarif zu besteuern ist, verrechnet werden können. Hierzu ist allerdings erforderlich, dass der Steuerzahler die so genannte Günstigerprüfung beantragt. Mehr dazu

15.05.2017

Neues Urteil zum Arbeitszimmer


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Der Bundesfinanzhof hat in seiner Rechtsprechung entschieden, dass ein häusliches Arbeitszimmer, das von mehreren Personen gemeinsam genutzt wird, besser abgesetzt werden kann. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie hier: Mehr dazu

FG Düsseldorf: Wohnungseinrichtung zählt nicht zu begrenzten Unterkunftskosten.

Urteil zur doppelten Haushaltsführung


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Die Kosten für die notwendige Einrichtung einer Wohnung bei einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung gehören nicht zu den Unterkunftskosten, deren Abzug auf 1.000 Euro im Monat begrenzt ist. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf mit Urteil vom 14. März 2017. Mehr dazu

03.05.2017

Schadensersatz wegen Mobbings ist kein Arbeitslohn und bleibt steuerfrei

BdSt NRW rät, klar zwischen Entschädigungen und entgangenem Arbeitslohn zu unterscheiden


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Entschädigungen, die ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber wegen Diskriminierung, Mobbings oder sexueller Belästigung erhält, sind kein Arbeitslohn und damit steuerfrei. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber die Diskriminierung bestreitet und sich lediglich in einem gerichtlichen Vergleich zur Zahlung bereit erklärt, so der Bund der Steuerzahler mit Hinweis auf ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz. Mehr dazu

Ein Arbeitszimmer, zwei Steuervorteile


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Nutzen mehrere Steuerpflichtige ein häusliches Arbeitszimmer gemeinsam, ist die Höchstbetragsgrenze von 1.250 Euro personenbezogen anzuwenden, so dass jeder von ihnen seine Aufwendungen hierfür bis zu dieser Obergrenze einkünftemindernd geltend machen kann. Dies hat der Bundesfinanzhof mit zwei Urteilen vom 15. Dezember 2016 entschieden und dabei seine Rechtsprechung zugunsten der Steuerpflichtigen geändert. Mehr dazu

25.04.2017

Zusammenveranlagung


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Das Finanzgericht (FG) Münster hat mit Urteil vom 22. Februar 2017 entschieden, dass auch langjährig getrennt lebende Ehegatten zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden können (Az. 7 K 2441/15 E). Mehr dazu

Urteil des FG Düsseldorf

Reiserabatt ist kein Arbeitslohn


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Der Rabatt, den ein Reiseveranstalter einer Reisebüroangestellten auf den Reisepreis gewährt, ist kein steuerpflichtiger Arbeitslohn. Dies hat das Finanzgericht Düsseldorf mit Urteil vom 21. Dezember 2016 entschieden. Mehr dazu

04.04.2017

Neues zur Firmenwagenbesteuerung


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Wer das Benzin für seinen Dienstwagen aus der privaten Tasche bezahlt, kann Steuern sparen, erklärt der Bund der Steuerzahler unter Hinweis auf ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs. Mit dem Urteil schlug das Gericht eine ganz neue Linie ein. Bisher berücksichtigte das Finanzamt nur pauschale Nutzungsentgelte steuermindernd, nicht aber individuelle Kraftstoffkosten. Mehr dazu

Zufluss von Arbeitslohn bei Gehaltsverzicht


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Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 15. Juni 2016 führt der Gehaltsverzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers nicht in jedem Fall zu einer verdeckten Einlage.
Für die Frage, ob ein Gehaltsverzicht zu einem Zufluss von Arbeitslohn führt, kommt es nach dem BFH maßgeblich darauf an, wann der Verzicht ausgesprochen wurde. Mehr dazu

12.03.2017

Privatnutzung von Dienstwagen günstiger

BFH: Zuzahlung des Arbeitnehmers mindert geldwerten Vorteil.

Zahlt ein Arbeitnehmer Nutzungsentgelte oder leistet er andere Zuzahlungen an seinen Arbeitgeber, weil er einen Dienstwagen auch privat nutzen darf, mindert dies den geldwerten Vorteil aus der Nutzungsüberlassung. Dies hat der Bundesfinanzhof am 30. November 2016 zur Kfz-Nutzung für private Fahrten und für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte entschieden. Mehr dazu

Klage von Hotelbetreiber erfolgreich

FG Münster zu zinslosen Darlehen von nahen Angehörigen


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Grundsätzlich sind bei bilanzierenden Steuerzahlern unverzinsliche Darlehen abzuzinsen. Ist jedoch ein von nahen Angehörigen gewährtes zinsloses Darlehen steuerlich nicht anzuerkennen, darf es nicht passiviert werden und ist daher auch nicht gewinnerhöhend abzuzinsen. Dies hat der 7. Senat des Finanzgerichts (FG) Münster mit Urteil vom 7. November 2016 entschieden (Az. 7 K 3044/14 E). Mehr dazu

27.02.2017

Steuererklärung auf Papier erlaubt

Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat mit Urteil vom 12. Oktober 2016 entschieden, dass eine Abgabe der Steuererklärung in Papierform bei geringen Gewinneinkünften weiterhin möglich ist. Es liegt eine wirtschaftliche Unzumutbarkeit der Abgabe in elektronischer Form im Rahmen der Härtefallregelung gemäß § 150 Abs. 8 Abgabenordnung vor. Mehr dazu

BFH urteilt über Aufwendungen eines Kundendienstmonteurs für die Wege zwischen Wohnung und Betrieb

Weg zur Arbeit mit 30 Cent je Kilometer ansetzen


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Ein angestellter Kundendienstmonteur kann den Weg zu seiner Arbeitsstelle mit dem erhöhten Kilometersatz von 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer ansetzen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 31. August 2016 entschieden. Mehr dazu

11.01.2017

Elektronische Steuererklärung nun doch bis 31. Juli 2017 abgeben

Gute Nachricht für alle, die ihre Steuererklärung elektronisch einreichen möchten: Die NRW-Finanzämter gewähren entgegen der gesetzlichen Vorschrift eine um zwei Monate verlängerte Abgabefrist bis zum 31. Juli 2017. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW weist darauf hin, dass diejenigen, die diese automatische Fristverlängerung nutzen möchten, sich unter www.elster.de registrieren müssen. Mehr dazu

Nicht nur auf elektronisch übermittelte Daten verlassen

Mit Urteil vom 21. Juli 2016 hat das Finanzgericht (FG) Münster entschieden, dass das Finanzamt eine Einkommensteuerfestsetzung nicht wegen einer offenbaren Unrichtigkeit gemäß § 129 Abgabenordnung erhöhen darf, wenn es bei der Bearbeitung der Erklärung lediglich elektronisch übermittelte Rentendaten berücksichtigt, aber eine erklärte weitere Rente, zu der keine elektronisch übermittelte Daten vorliegen, außer Ansatz gelassen hat. Mehr dazu

19.12.2016

Rückwirkend berichtigen

EuGH entscheidet über Vorsteuerabzug.


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Führen fehlende Angaben in einer Rechnung zum Versagen des Vorsteuerabzugs und können sie erst mit Wirkung für die Zukunft berichtigt werden? Mit dieser Frage musste sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) auseinandersetzen. Die Richter entschieden: Der Vorsteuerabzug muss möglich sein, selbst wenn der Steuerzahler formelle Bedingungen verletzt. Mehr dazu

Umsatzsteuer: Erleichterung für Händler von Gebrauchtwagen

Von Gebrauchtwagenhändlern wird keine Umsatzsteuer erhoben, wenn der Differenzbetrag zwischen Verkaufs- und Einkaufspreisen nicht über der Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro im Jahr liegt. Dies entschied der 9. Senat des Finanzgerichts (FG) Köln in seinem jetzt veröffentlichten Urteil vom 13. April 2016 (Az. 9 K 667/14). Mehr dazu

14.11.2016

Bessere Steuerregel für Übertragung von Pensionszusagen

Bundesfinanzhof: Beim Übergang auf eine andere GmbH entsteht kein Arbeitslohn


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Wird eine Pensionszusage auf eine andere Gesellschaft übertragen, führt das beim Arbeitnehmer nicht unbedingt zu steuerpflichtigem Arbeitslohn. Damit entschärft Bundesfinanzhof (BFH) eine heikle Problematik, die sich oft beim Verkauf von GmbHs stellt, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

Bundesfinanzhof: Programme der Krankenkassen mindern nicht den Sonderausgabenabzug.

Bonus zählt extra


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Häufig erstatten gesetzliche Krankenkassen im Rahmen eines Bonusprogramms dem Krankenversicherten die von ihm getragenen Kosten für Gesundheitsmaßnahmen. Die Krankenkassen melden diese Zahlungen an ihre Versicherten auch dem Finanzamt, wenn sie ohnehin die Krankenkassenbeiträge übermitteln. Daraufhin haben die Finanzämter die abzugsfähigen Krankenkassenbeiträge um diesen Betrag gekürzt. Dies ist nach Auffassung des Bundesfinanzhofes (BFH) nicht richtig. Mehr dazu


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