Bund der Steuerzahler NRW - Wie wir Steuerzahler belastet werden


11.07.2016

Wie wir Steuerzahler belastet werden

Genau 52,9 Prozent behalten Fiskus und Sozial-Versicherungen in diesem Jahr vom Einkommen der Steuerzahler ein. Das heißt: Erst ab dem 12. Juli 2016 arbeiten Bürger und Betriebe in Deutschland rein rechnerisch für die eigene Tasche.

Wie im vergangenen Jahr bleibt die Steuer- und Abgabenlast noch immer auf einem hohen Niveau. In den meisten anderen Industrieländern werden die Steuerzahler weit weniger belastet. Wie wenig den Bürgern nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung zum Leben bleibt, zeigen die Berechnungen des BdSt.

Nur 47,1 Prozent bleiben in der eigenen Tasche

Unsere Berechnungen zeigen: Von jedem verdienten Euro bleiben dem Bürger 2016 lediglich 47,1 Cent zur freien Verfügung. Denn der größere Teil – genau 52,9 Cent – gehen an den Fiskus und die sozialen Sicherungssysteme. Den Alltag der Bürger belasten die hohen Steuern und Abgaben damit spürbar.

Einkommensteuern und Sozialabgaben, Mehrwertsteuer auf Konsumprodukte und spezielle Verbrauchsteuern (wie z. B. auf Benzin, Zigaretten, Heizöl und Strom), Rundfunkbeitrag, EEG-Umlage und kommunale Gebühren – all das geht vom Bruttoeinkommen ab. Hinzu kommen die alltäglichen Ausgaben für Lebensmittel, Kleidung oder auch Krankheitskosten.

Auch die von der Bundesregierung empfohlene Altersvorsorge oder Rücklagenbildung für den Pflegefall sind nicht in der Einkommens-Belastungsquote enthalten und minimieren das frei verfügbare Einkommen zusätzlich.
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