Bund der Steuerzahler NRW - Weniger Service in Hilden


31.07.2017

Weniger Service in Hilden


Bitte nicht stören (Foto: Pixabay).
Kontakt zum Steuerzahler unerwünscht. So scheint es beim Finanzamt in Hilden. Ein Rentner informierte den Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW vor einigen Wochen, dass eine Absperrung im Eingangsbereich des Finanzamts ihn daran gehindert habe, seine Steuererklärung wie gewohnt bei einem Sachbearbeiter (zentrale Annahmestelle) abzugeben und sie dort durchzusprechen.

Auf Nachfrage bestätigte das Finanzamt Hilden dem BdSt, dass die Abläufe im Eingangsbereich geändert wurden. Zu Beginn der Umstellung sei es zu Missverständnissen gekommen; es wurden aber Informationszettel verteilt.

Unzumutbare Änderungen in Hilden

Scheinbar geschah die Änderung ohne Wissen der vorgesetzten Dienststelle. Im Antwortschreiben wurde darauf verwiesen, dass die Organisation dem jeweiligen Finanzamt obliegt. Zudem erfolgt in den Service- und Informationsstellen, die nach Auskunft des Finanzamts Hilden weiter genutzt werden können, keine komplette Prüfung der Steuererklärung mehr.

Gerade für nicht beratene Steuerzahler, besonders Rentner und Arbeitnehmer, ist aus Sicht des BdSt NRW eine solche Einschränkung unzumutbar. Schließlich finanzieren die Steuerzahler die Gehälter der Finanzbeamten und können einen gewissen bürgerfreundlichen Service ihres Finanzamts erwarten.
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