Bund der Steuerzahler NRW - Steuerpolitik

Steuer > Steuerpolitik
17.08.2017

Steuerurteil: Hohe Zinsen bleiben vorerst bestehen

BdSt prüft Revision / Betroffene können weiterhin Einspruch einlegen

(Foto: Pixabay)
Das Finanzgericht Münster hält den Steuerzinssatz von 6 Prozent noch für verfassungsgemäß. Eine vom Bund der Steuerzahler (BdSt) unterstützte Musterklage wurde damit in erster Instanz abgewiesen (Az.: 10 K 2472/16 E). Allerdings hat das Gericht die Revision zum Bundesfinanzhof ausdrücklich zugelassen und damit den Weg zum höchsten deutschen Steuergericht freigemacht.
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31.07.2017

Weniger Service in Hilden


Bitte nicht stören (Foto: Pixabay).
Kontakt zum Steuerzahler unerwünscht. So scheint es beim Finanzamt in Hilden. Ein Rentner informierte den Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW vor einigen Wochen, dass eine Absperrung im Eingangsbereich des Finanzamts ihn daran gehindert habe, seine Steuererklärung wie gewohnt bei einem Sachbearbeiter (zentrale Annahmestelle) abzugeben und sie dort durchzusprechen. Mehr dazu

03.07.2017

Mindestens 120.000 Senioren rutschen in die Steuerpflicht

Rentenerhöhung

(Foto: Pixabay)
Der Bund der Steuerzahler (BdSt) fordert einfachere Steuerformulare für Senioren, denn immer mehr Rentner sind verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Deshalb sollten die Formulare verständlicher werden. Allein durch die Rentenerhöhung (zum 1. Juli 2017) werden mehr als 120.000 Senioren in die Steuerpflicht rutschen.
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08.06.2017

Besuch beim Finanzgericht Düsseldorf

Am Donnerstag, 8. Juni 2017, besuchte der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) das Finanzgericht Düsseldorf. Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Informationsgesprächs besprachen der Präsident des Finanzgerichts, Dr. Hans-Josef Thesling (Foto Mitte), mit Heinz Wirz (Vorsitzender des BdSt NRW, 2. von links) und Hans-Ulrich Liebern (Leiter der Steuerabteilung des BdSt NRW, ganz rechts), zunächst die Geschäftslage des Finanzgerichts Düsseldorf. Mehr dazu

07.06.2017

Besuch beim Finanzgericht Münster

Einen informativen Austausch zwischen dem Finanzgericht Münster und dem BdSt NRW gab es bereits am Mittwoch, den 7. Juni 2017. Von links nach rechts im Bild:
Pressesprecherin Dr. Franziska Peters, Pressesprecher Dr. Hans Anders, Johannes Haferkamp (Präsident des Finanzgerichts Münster), Heinz Wirz (Vorsitzender des BdSt NRW), Hans-Ulrich Liebern (Geschäftsführer des BdST NRW) und Wilhelm Markert (Vize-Präsident des Finanzgerichts Münster).

06.06.2017

Übersicht über die Rentenbesteuerung


(Anklicken zum Vergrößern)
Folgende Tabelle zeigt, wann eine Rente im Jahr 2016 nicht steuerpflichtig ist. Voraussetzung ist, dass keine weiteren Einkünfte wie Arbeitslohn, Betriebsrenten oder Vermietungseinkünfte vorliegen. Berücksichtig sind der Werbungskostenpauschbetrag für Rentner von 102 Euro, der Sonderausgabenpauschbetrag von 36 Euro und die abzugsfähigen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Mehr dazu

26.05.2017

Mehr Rücksicht auf ältere Steuerzahler nehmen


(Foto: Pixabay)
Gerade ältere Steuerzahler fragen immer wieder beim Bund der Steuerzahler nach, ob sie gezwungen werden, in Zukunft ihre Steuererklärung online einzureichen. In diesem Punkt ist die Verunsicherung groß, insbesondere weil die Finanzverwaltung offensiv für die elektronische ELSTER-Steuererklärung wirbt. Doch in aller Kürze: Die Steuererklärung auf Papier bleibt zunächst. Mehr dazu

19.02.2017

Doppelbesteuerung bei Renten möglich

Bund der Steuerzahler sucht Kläger für Musterprozess


Foto: Pixabay
Die Zahl der Rentner, die eine Steuererklärung einreichen müssen, steigt stetig. Dies liegt an dem steigenden steuerpflichtigen Anteil bei Neurentnern. Je höher dieser Anteil ausfällt, womit der steuerfreie Anteil naturgemäß sinkt, desto eher ist es möglich, dass ein Rentner einer Doppelbesteuerung ausgesetzt ist. Solche Fälle will der Bund der Steuerzahler gerichtlich überprüfen lassen. Mehr dazu

10.11.2016

Ein Geschmäckle bleibt

Fragwürdige Kampagne des NRW-Finanzministeriums


(Foto: moritz320, Pixabay)
Der NRW-Finanzminister höchstpersönlich bedankt sich bei den Steuerzahlern. Sein Brief, der seit einigen Wochen den Steuerbescheiden beiliegt, verwundert viele Bürger. Eine ganze Reihe von ihnen ist regelrecht empört und hält die Schreiben für Steuergeldverschwendung. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW hat nachgefragt. Mehr dazu

13.07.2016

Ist unser Steuerrecht zeitgemäß?


Foto: Mirko Raatz - Fotolia
Das deutsche Steuerrecht wird häufig geändert. Oft schneller als Bürgern und Unternehmern lieb ist, die sich auf die Änderungen einstellen müssen. Manches ändert sich hingegen nicht. Auch darüber ärgern sich die Steuerzahler, denn sie müssen zum Teil noch mit uralten Beträgen rechnen oder sich mit veralteter Gesetzessprache herumschlagen. Mehr dazu

11.07.2016

Soli: Mogelpackung ohne Verfallsdatum?

Der Solidaritätszuschlag könnte zur zweiten Sektsteuer werden. Die Sektsteuer wurde 1902 eingeführt, um damit die kaiserliche Kriegsflotte zu finanzieren. Der Kaiser ist lange weg, die Sektsteuer ist immer noch da. Ganz ähnlich könnte es jetzt beim Solidaritätszuschlag laufen. Der Soli wurde 1991 eingeführt; zunächst befristet für ein Jahr zur Mitfinanzierung des Golfkriegs. Mehr dazu

11.07.2016Neue Broschüre „Belastungsbarometer''

Steuerzahler-Gedenktag

Von 1 Euro bleiben nur 47,1 Cent

Quelle: BdSt
Der Steuerzahler-Gedenktag 2016 war am Dienstag, 12. Juli 2016. Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) arbeiten die Bürger und Betriebe dann ab exakt 14.44 Uhr wieder für ihr eigenes Portemonnaie. Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt. Damit liegt die volkswirtschaftliche Einkommensbelastungsquote im Jahr 2016 bei voraussichtlich 52,9 Prozent. Von jedem verdienten Euro bleiben also nur 47,1 Cent übrig.
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11.07.2016

Wie wir Steuerzahler belastet werden

Genau 52,9 Prozent behalten Fiskus und Sozial-Versicherungen in diesem Jahr vom Einkommen der Steuerzahler ein. Das heißt: Erst ab dem 12. Juli 2016 arbeiten Bürger und Betriebe in Deutschland rein rechnerisch für die eigene Tasche. Mehr dazu

11.07.2016

Unser Erfolg: Abbau der kalten Progression


Foto: Piotr Pawinski, Fotolia
Das jahrelange Engagement des BdSt gegen die kalte Progression im Einkommensteuerrecht ist im Jahr 2015 endlich belohnt worden. Mitte 2015 wurde der Abbau der kalten Progression für das Jahr 2016 beschlossen. Mit dem Einkommensteuertarif 2016 ist erstmals ein durchgehend inflationsbereinigter Tarif beschlossen worden. Das ist ein steuerpolitischer Durchbruch zugunsten aller Einkommensteuerzahler. Mehr dazu

11.07.2016

Wohnen wird immer teurer

Der BdSt meint, Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Statt durch neue Regulierungsvorschriften Mieter, Eigentümer und Bauherren zu belasten, sollten diese steuerlich entlastet und so das Wohnen bzw. der Wohnungsneubau gefördert werden.
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30.06.2016

Der Soli muss weg

BdSt-Präsident Reiner Holznagel zu 25 Jahren Solidaritätszuschlag am 1. Juli

„Schluss mit dem überholten Soli! Nach einem Vierteljahrhundert hat die Sondersteuer ausgedient und gehört abgeschafft – spätestens bis Ende 2019, wenn die Finanzhilfen für den `Aufbau Ost´ ohnehin auslaufen. Plänen aus der Politik, den Soli in anderer Form beizubehalten, erteile ich eine klare Absage. Mehr dazu

03.06.2016

Schleichend steigt die Steuerlast (2)


Foto: Gina Sanders, Fotolia
Die Rente mag sicher sein, ihre Besteuerung ist es auch. Immer mehr Rentner rutschen in die Steuerpflicht und haben so weniger „übrig“. Der Prozess geschieht schleichend, unter anderem weil der Vorwegabzug für die Kranken- und Pflegeversicherung ständig sinkt und auch der Altersentlastungsbetrag Jahr für Jahr schrumpft. Mehr dazu

23.05.2016

NRW bleibt Schlusslicht

So lange dauert es bis zum Steuerbescheid

Nachgefragt: Die Bearbeitungszeiten in den Finanzverwaltungen
Der Bund der Steuerzahler hat den Check gemacht und bei den Finanzverwaltungen nachgehakt: Wer ist Top, wer ist Flopp bei der Bearbeitungszeit von Einkommensteuererklärungen? Mehr dazu

11.05.2016

Theorie mag grau sein, die Praxis ist bunt

Hohe Nachfrage für Seminar von FG Münster und BdSt NRW


(Foto: NRW Nachrichten)
Finanzrichter sind auch nur Menschen – und dann auch noch solche, mit denen man gut reden kann. Auch das vierte Praxisseminar „Verfahren vor dem Finanzgericht“ des Bundes der Steuerzahler (BdSt) NRW mit dem Finanzgericht (FG) Münster zeigte den teilnehmenden Steuerberatern und Rechtsanwälten, dass sie und ihre Mandanten den Weg vor das Finanzgericht nicht scheuen müssen. Mehr dazu

09.05.2016

Schleichend steigt die Steuerlast

Rentner werden von kalter Progression voll erwischt.


(Foto: Fotolia, Janina Dierks)
Immer mehr Rentner müssen Steuern zahlen, und diese Steuerlast steigt ständig. Die Gründe: Der steuerfreie Anteil der Rente wird kleiner, der Versorgungsfreibetrag sinkt, und jede Rentenerhöhung ist voll steuerpflichtig. Mehr dazu

11.04.2016

Wie die heimlichen Steuern zuschlagen

DSi untersucht die „Steuer auf die Steuer“


(Foto: Sergej Toporkov/Fotolia)
Manni Mustermann zahlt rund 28 Cent pro Kilowattstunde Strom. Einen günstigeren Tarif hat er nicht gefunden – ärgerlich. Manni würde sich noch viel mehr ärgern, wenn er wüsste, dass fast die Hälfte seiner Stromkosten nur einen Grund haben: Steuern. Welchen Effekt es hat, wenn der Staat auf Steuern Steuern erhebt, hat jetzt das Deutsche Steuerzahlerinstitut (DSi), das wissenschaftliche Institut des Bundes der Steuerzahler, untersucht. Mehr dazu

15.04.2016

Prüffelder für das Kalenderjahr 2016


(Foto: Fotolia)
Die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen hat die Prüffelder für das Kalenderjahr 2016 bekanntgegeben. Dabei wird durch die Finanzämter das zentrale Prüffeld "Investitions-Abzugsbetrag gem. § 7g EStG" bearbeitet. Mehr dazu

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