Bund der Steuerzahler NRW - Spar-Tipp vom BdSt: Weihnachtsfeier finanzamtssicher planen


30.11.2017

BdSt gibt Spar-Tipps: Weihnachtsfeier finanzamtssicher planen


(Foto: Pixabay)
Bis Weihnachten ist es nicht mehr lang, und wer in seinem Betrieb eine Weihnachtsfeier plant, tut gut daran, die Hinweise des Bundes der Steuerzahler (BdSt) NRW zu beachten. Denn dann sitzt der Fiskus nicht uneingeladen mit an der Festtafel.

Zuwendungen des Chefs an seine Mitarbeiter auf einer Betriebs- oder Weihnachtsfeier sind lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn die Aufwendungen für die Feier den Betrag von 110 Euro je Arbeitnehmer (inklusive Umsatzsteuer) nicht übersteigen und nicht mehr als zwei Feiern im Jahr stattfinden. Ist der Arbeitgeber etwas großzügiger und wird der 110-Euro-Betrag überschritten, unterliegt nur der Teil der Lohnbesteuerung, der den Freibetrag übersteigt. Achtung: Diese Regel gilt nicht für die Umsatzsteuer! Bei Überschreiten des 110-Euro-Betrags kann der Unternehmer für den gesamten Betrag keinen Vorsteuerabzug beanspruchen.

Dankeschön vom Chef

Viele Chefs bedanken sich in der Weihnachtszeit bei ihren Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit mit einem kleinen Geschenk. Hier gilt: Aufmerksamkeiten an Arbeitnehmer bis zu einem Betrag von 60 Euro pro Geschenk sind steuerfrei. Übersteigt der Wert des Geschenks diesen Betrag, werden Lohnsteuer und Sozialabgaben fällig. Wird das Geschenk bei einer Weihnachtsfeier übergeben, sollten die Kosten für das Präsent zusammen mit den übrigen Kosten der Feier 110 Euro je Arbeitnehmer nicht übersteigen, um die Steuerfreiheit zu erhalten.

Kostenlose Infos vom BdSt

Weitere Informationen im BdSt-Ratgeber 25, „Steuerfreie Zuwendungen bei Betriebsveranstaltungen“. Kostenlos bestellen: steuern@steuerzahler-nrw.de
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