Bund der Steuerzahler NRW - Aktuelle Wendung: Duisburger Chefin wurde entlassen


09.08.2018

Aktuelle Wendung: Duisburger Chefin wurde entlassen


(Foto: industrieblick, stock.adobe.com)
Fristlose Kündigung: Die Duisburger Chefin bekam zuletzt 376.000 Euro. Laut dem Gutachten seien 150.000 bis 180.000 Euro für die Position angemessen. Doch auch der Aufsichtsrat hat versagt.

Ob der sofortige Rausschmiss der Chefin der WfB in Duisburg gerechtfertigt ist, ist durch uns nicht zu beurteilen. Fest steht: Es handelt sich um eine Schutzbehauptung und ein Totalversersagen des Aufsichtsrats. Entweder ist er bei Erstellung des Wirtschaftsplans seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen oder er hat als Kontrollorgan versagt.

Die WfB wird einerseits durch die Eingliederungshilfe nach dem 9. Sozialgesetzbuch ganz erheblich durch Steuergelder finanziert - ist deshalb gemeinnützig nach Abgabenordnung - und andererseits durch Vergütungen von Partnern, die Leistungen der Menschen mit Behinderung einkaufen. Dabei versteht es sich von selbst, dass die Geschäftsführung einem Maßhaltegebot unterliegt. Das hat ein Aufsichtsrat einer Stadttochter mit entsprechender politischer Besetzung auch zu beachten.

Mehr dazu im WDR - inklusive einer Einschätzung des BdSt NRW.
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/diskussion-werkstatt

Und hier noch einmal der Gastbeitrag von Dietmar Seher, http://correctiv.ruhr (Dezember 2017):
https://www.steuerzahler-nrw.de/Bezieht


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