-
300 Millionen Euro hat das Verteidigungsministerium einfach zum Fenster hinausgeworfen und es könnten noch mehr als eine Milliarde Euro dazu kommen. (Foto: Fantasista, Fotolia)
Mehr aktuelle Themen„Teuro-Hawk“ – BdSt fordert Konsequenzen
Mindestens 300 Millionen Euro Steuergelder wurden bei dem Militärprojekt verschwendet.Weil die massiven Zulassungsprobleme für eine unbemannte Drohne im europäischen Luftraum offenkundig einfach ignoriert wurden, hat die Bundeswehr mal eben 300 Millionen Euro Steuergelder zum Fenster rausgeworfen. Doch damit nicht genug: Es droht schon die nächste Pleite beim MEADS-Projekt, in das schon mehr als eine Milliarde Euro geflossen sind. Nun müssen endlich alle Fakten auf den Tisch, es müssen personelle Konsequenzen gezogen und die Vorgehensweise beim Kauf von militärischen Geräten grundlegend neu strukturiert werden, fordert der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu
Unterschriftenaktion des Bundes der Steuerzahler
Aktuelle Fälle
Ein Nationalparkbüro ohne Nationalpark
Land möchte Anlaufstelle für Bürger in Ostwestfalen aufrecht halten. 
(Foto: Dieter76/Fotolia) Ein Nationalpark im Teutoburger Wald ist auf unbestimmte Zeit Geschichte. Was bleibt, ist ein Nationalparkbüro in Bad Lippspringe. Das bringt natürlich laufende Kosten mit sich, die der Steuerzahler finanzieren muss. Aus Sicht des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen kann sich das verschuldete NRW ein solches Projekt nicht leisten und täte gut daran, das Nationalparkbüro ohne Nationalpark zu den Akten zu legen. Mehr dazu
Duisburgs einsame Stufenpromenade
Bauwerk ist seit Jahren ungenutzt, da das geplante angrenzende Gebäude nicht verwirklicht wird. 
(Foto: BdSt NRW) Das „Eurogate“-Gebäude sollte das erste große Bauprojekt im Duisburger Innenhafen werden. Den krönenden Abschluss sollte eine riesige Stufenpromenade bilden, die vom „Eurogate“-Gebäude zum Hafenbecken hinunterführt. Auf das „Eurogate“ warten die Duisburger bis heute. Die Stufenpromenade steht bereits, da Fördergelder sonst nicht hätten genutzt werden können. Weil aber das zugehörige Gebäude fehlt, wird die Promenade nicht genutzt. Mehr dazu
Schwarzbuch 2012
Bund der Steuerzahler deckt 121 Fälle öffentlicher Verschwendung auf
Im 40. Schwarzbuch ist Nordrhein-Westfalen 19 Mal vertreten. Verband fordert schärferes Strafrecht.
Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat zum 40. Mal sein Schwarzbuch veröffentlicht. Darin finden sich 121 Fälle von öffentlicher Verschwendung, die der Verband deutschlandweit aufgedeckt hat und in einigen Fällen vorab verhindern konnte. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Aus NRW stammen 19 Fälle - von schlechter Planung und ausufernden Baukosten bis hin zu sinnlosen oder ungenutzten Bauten. Das Schwarzbuch 2012 kann kostenlos beim BdSt bestellt werden. Vorab versprochen: Sie werden beim Lesen häufig den Kopf schütteln. Mehr dazu
Offensive
Verschwendung von Steuergeld: Strafbar oder nicht?
In unserem Online-Quiz erfahren Sie, wie öffentliche Verschwendung geahndet werden kann.
(Foto: Thomas Lammertz) Eine Party auf Steuerzahlerkosten – strafbar oder nicht? Ein Zaun, der nichts umzäunt und die Allgemeinheit nur kostet – ein Fall von „dumm gelaufen“ oder bestrafenswert? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Online-Quiz! Darin schildern wir aktuelle Verschwendungsfälle aus dem Schwarzbuch 2012 und fragen: Strafbar oder nicht strafbar? Um künftig die Verschwendung von Steuergeld bestrafen zu können, schlägt der Bund der Steuerzahler die Einführung eines neuen Paragrafen im Strafgesetzbuch vor. In welchen Fällen Steuergeldverschwendung dann strafbar wäre, erfahren Sie in unserem Quiz. Mehr dazu
Geben Sie uns einen Hinweis!
Sie wissen von einem drohenden oder bereits vorgefallenen Verschwendungsfall? Dann informieren Sie uns.
Geben Sie uns einen Hinweis auf schwarze Schafe! Sie haben von einem unsinnigen Projekt erfahren, für das Ihre Stadt Geld ausgeben will? Die Kosten für ein städtisches Bauprojekt sind explodiert? Ein Prestigeobjekt auf Kosten der Steuerzahler soll entstehen und Sie wollen das nicht hinnehmen? Dann geben Sie uns einen Hinweis auf diesen Fall. Je umfangreicher Ihre Informationen sind, desto schneller und besser kann der Bund der Steuerzahler dem Thema nachgehen und womöglich eine Verschwendung verhindern.







