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Mehr als 600 Milliarden Euro haben die Steuerzahler 2012 an den Fiskus gezahlt - ein neuer Rekord. Die Kassen von Bund und Ländern sind also auch ohne Steuererhöhungen ausreichend gefüllt.(Foto: k-xperience, fotolia)
Mehr aktuelle ThemenSteuerschätzung: öffentliche Kassen quellen über
Bis 2017 soll es jährlich Rekordeinnahmen geben. BdSt: Steuererhöhungen sind absurd.Die Einnahmenseite der öffentlichen Haushalte ist mehr als in Ordnung. Das belegt die aktuelle Steuerschätzung eindrucksvoll: Im vergangenen Jahr gingen die Einnahmen erstmals über die 600-Milliarden-Euro Marke und in nur vier Jahren soll – nach jährlich neuen Rekordergebnissen - die 700-Milliarden-Euro-Marke geknackt werden. Den Bürgern vor diesem Hintergrund zu sagen, es sei notwendig, die Steuern zu erhöhen, ist nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler eine Frechheit. Vielmehr sei es Zeit für das Wahlversprechen, umgehend auch die Ausgabenseite in Ordnung zu bringen. Mehr dazu
Steuertipp
Krankheitskosten ab dem ersten Cent geltend machen?
Bundesfinanzhof muss klären, ob bestehende Einschränkung bei der Steuererklärung rechtens ist. 
(Foto: Kautz, Fotolia) Bislang konnten die Kosten für Brille, Zahnersatz und Co., die der Steuerzahler aus eigener Tasche bezahlt, nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn die zumutbare Eigenbelastung überschritten wurde. Nun muss das oberste Finanzgericht entscheiden, ob diese Regelung verfassungsgemäß ist. Das Urteil steht zwar noch aus, doch die Steuerzahler sollten unbedingt schon jetzt handeln, rät der Bund der Steuerzahler. Das ist zu tun: Alle Beleg und Quittungen über Krankheitskosten sammeln, diese in jedem Fall in der Steuererklärung angeben und auf die beiden anhängigen Verfahren hinweisen. Mehr dazu
Anfrage
Keine Antwort ist auch eine Antwort
BdSt-Kritik über mangelhafte Information zur Rentenbesteuerung trifft offenbar voll ins Schwarze. 
(Foto: velazquez, Fotolia) Fünf Fragen zur Rentenbesteuerung hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW Anfang März an das NRW-Finanzministerium gestellt. Knapp sechs Wochen später gab es zwar eine Rückmeldung doch beantwortet wurde lediglich eine einzige Frage. Diese Reaktion kann allerdings auch schon als Antwort gewertet werden. Denn, dass 100.000 Rentner nachträglich aufgefordert werden mussten, eine Steuererklärung abzugeben, zeigt, dass die Informationspolitik alles andere als gut ist. Die Finanzbehörden sollten daher dringend „Augenmaß“ bei der Besteuerung der Rentner walten lassen. Mehr dazu
Umfrage
In Rheine hat Fiffi die Nase vorn
BdSt vergleicht Hundesteuer in kreisfreien und größeren kreisangehörigen Städten 
(Foto: biglama/fotolia) Wau, grundsätzlich gibt es gute Nachrichten für Hundebesitzer: In den kreisfreien Städten bleibt die Hundesteuer stabil. Nur vier der 23 kreisfreien Städte haben in diesem Jahr die Hundesteuer erhöht (Bonn, Gelsenkirchen, Herne, Wuppertal). Das zeigt ein Vergleich der Hundesteuersätze, den der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (BdSt NRW) jetzt zum zweiten Mal vorgenommen hat. Zusätzlich zu den kreisfreien Städten hat der Verband in diesem Jahr erstmals auch die Steuersätze in den größeren kreisangehörigen Kommunen untersucht. Dabei zeigt sich, dass die Hundesteuer in den kreisangehörigen Kommunen fast durchweg günstiger ist als in den kreisfreien Städten. Besonders Ostwestfalen-Lippe glänzt mit niedrigen Steuersätzen. Mehr dazu
BdSt-Umfrage
Steigende Wohnnebenkosten belasten die Bürger
Umfrage des Bundes der Steuerzahler NRW zeigt, im Durchschnitt sind 152 Euro mehr zu zahlen. 
(Foto: Doc Rabe Media/Fotolia) Die Wohnnebenkosten steigen für einen Drei-Personen-Musterhaushalt in diesem Jahr teils immens. Das zeigt eine Umfrage des Bundes der Steuerzahler NRW unter den 46 Versorgern und Kommunen in den größeren NRW-Städten. Gas, Strom, Wasser und Grundsteuer B werden nahezu überall angehoben. Dabei sind rund 388 Euro Mehrkosten wie in Unna oder im Durchschnitt 152 Euro kein Pappenstiel für eine dreiköpfige Familie. Der Bund der Steuerzahler NRW fordert die Politik auf, dem Wohnnebenkostenwucher entgegenzuwirken. Mehr dazu
Broschüre
Steuern sparen mit dem BdSt-Fahrtenbuch
Angebot des Verbandes erfüllt alle rechtlichen Voraussetzungen und kann kostenlos bestellt werden.
(Foto: BdSt NRW) Beruflich veranlasste Fahrtkosten, die steuerlich geltend gemacht werden, sorgen immer wieder für Auseinandersetzungen mit den Finanzämtern. Um diesen Ärger zu vermeiden und alle beruflichen Fahrten geltend machen zu können, sollten Steuerzahler ein Fahrtenbuch führen. Das Fahrtenbuch des Bundes der Steuerzahler (BdSt) NRW erfüllt alle rechtlichen Voraussetzungen und kann kostenlos bestellt werden. Für Unternehmen bietet der Verband bis zu 10 Stück an, die per Mail angefordert werden können. Wer nur ein Exemplar benötigt, kann dies auch direkt online bestellen. Die Nutzer müssen allerdings auch beim BdSt-Fahrtenbuch bedenken: Es muss zeitnah und lückenlos geführt werden und nachträglich dürfen keine Änderungen vorgenommen werden.
Tipps & Service
Rentner, aufgepasst!
Bund der Steuerzahler NRW rät: Antrag auf Erlass von Nachzahlungszinsen stellen. 
(Foto: Gordon Grand/fotolia) Viele Rentner werden von den Finanzämtern aufgefordert, ihre Steuererklärung für die vergangenen Jahre abzugeben. Die Betroffenen sind verunsichert und empört - besonders, wenn sie Nachzahlungszinsen zahlen sollen. Der Bund der Steuerzahler NRW rät, gegen den Steuerbescheid Einspruch einzulegen und zusätzlich den Erlass der Nachzahlungszinsen beim Finanzamt zu beantragen. Der Einspruch muss innerhalb eines Monats nach Erhalt des Steuerbescheides eingereicht werden. Der Bund der Steuerzahler NRW bietet entsprechende Musterschreiben an. Mehr dazu
BdSt NRW beim Steuerberaterverband Köln
Der Vorsitzende Heinz Wirz sprach mit Professor Kurt Biedenkopf über Steuer- und Sozialversicherungsrecht. 
Der Vorsitzende des BdSt NRW Heinz Wirz sprach mit dem Präsident des Steuerberaterverbandes Köln Harald Elster und Professor Dr. Kurt Biedenkopf (v.l.n.r.) insbesondere über Steuer- und Sozialversicherungsrecht. (Foto: Steuerberaterverband Köln) An der Jahrestagung des Steuerberaterverbandes Köln Mitte November nahm der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (BdSt NRW), Heinz Wirz, als Ehrengast teil. Der Präsident des Steuerberaterverbandes Köln, Harald Elster, forderte in seiner Ansprache unter anderem die Entfernungspauschale von 0,30 Euro auf 0,50 Euro zu erhöhen oder die Werbungskostenpauschale bei den Arbeitnehmereinkünften zu verdoppeln, um eine deutliche Nettokostenentlastung zu erreichen. Festredner der Veranstaltung war der ehemalige Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Professor Dr. Kurt Biedenkopf. In seinem Vortrag „Die Zukunft der Alterssicherungssysteme“ ging er auf den demographischen Wandel und sich verändernde soziale Werte ein. Biedenkopf äußerte großes Vertrauen in die Innovationskraft des Bürgertums. Er wünsche sich eine Gesellschaft, in der alte Menschen nicht mehr allein in ihrer Wohnung sterben, ohne dass es jemand merkt. „Es geht um die Lebensfähigkeit der Demokratie“, sagte Biedenkopf.




