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05.03.2009
Düsseldorf. Acht Prozent mehr Lohn wollen Polizisten, Feuerwehrleute und Angestellte im öffentlichen Dienst haben. Und dafür zogen sie am 2. März auf die Straße. Kein glückliches Vorgehen, meint der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW): "In Zeiten, in denen viele Menschen um Ihren Job bangen müssen und der Staat mit Milliarden die Wirtschaftskrise zu stoppen versucht, stößt diese Forderung vielfach auf Unverständnis", erklärte Heiner Cloesges, Experte für den Landeshaushalt beim BdSt NRW, in der Sendung RTL West - Guten Abend.
Zum einen, weil viele Steuerzahler angesichts der Krise den Zeitpunkt für verfehlt hielten. Zum anderen müsse die schlechte Lage der öffentlichen Haushalte in die Überlegung nach einer Lohnerhöhung mit einbezogen werden. Mehr als zwei bis drei Prozent Lohnerhöhung seien da zum jetzigen Zeitpunkt nicht drin. "Allerdings darf man den öffentlichen Dienst nicht von der normalen Einkommensentwicklung der letzten Jahre abkoppeln", warnte Cloesges.
Schlechter Zeitpunkt für Lohnforderung
Öffentlicher Dienst dürfe sich nicht von normaler Einkommensentwicklung abkoppeln.Zum einen, weil viele Steuerzahler angesichts der Krise den Zeitpunkt für verfehlt hielten. Zum anderen müsse die schlechte Lage der öffentlichen Haushalte in die Überlegung nach einer Lohnerhöhung mit einbezogen werden. Mehr als zwei bis drei Prozent Lohnerhöhung seien da zum jetzigen Zeitpunkt nicht drin. "Allerdings darf man den öffentlichen Dienst nicht von der normalen Einkommensentwicklung der letzten Jahre abkoppeln", warnte Cloesges.




