Archiv Pressemitteilungen
13.09.201028/2010
Düsseldorf. „Es gibt keinen Skandal“, heißt der ausgezeichnete Hörfunkbeitrag von Caroline Nokel und Valentin Thurn, der auf WDR 5 gelaufen ist. Aber natürlich gibt es sehr wohl einen Skandal: In Hessen wurden Steuerfahnder, die Korruption und undurchsichtigen Machenschaften bis in die höchsten Ebenen der Politik auf der Spur waren, in ihrer Arbeit behindert, von ihren Posten versetzt oder gar ganz aus dem Dienst entfernt. Die beiden Autoren haben diese hessische Steuerfahnderaffäre wie einen Krimi spannend und hörenswert aufbereitet. Gerade für die hervorragende dramaturgische Umsetzung dieses heiklen Themas hat die Jury den Autoren den BdSt-Journalistenpreis in der Kategorie Hörfunk zuerkannt.
Zwei Preisträger in der Kategorie Fernsehen
Der Preis für den besten Fernsehbeitrag wird in diesem Jahr geteilt: Die vom MDR produzierte Sendung „FAKT“ hat zwei nordrhein-westfälische Kommunen und ihre Finanzlage unter die Lupe genommen. Helmuth Frauendorfer zeigt, wie es Langenfeld im Rheinland gelungen ist, aus der Schuldenfalle herauszukommen und welche Vorteile die Schuldenfreiheit für die Bürger hat. Adrian-Basil Mueller hat die überschuldete Stadt Oberhausen in Szene gesetzt und zeigt, zu welchen Problemen die Haushaltsmisere in der Stadt führt. Beide Beiträge betrachtete die Jury als die beiden „Brennpunkte einer Ellipse“, wo auf der einen Seite manche Kommunen ihre Finanzlage zu Recht beklagen, wo aber auch deutlich wird, dass ein konsequenter Sparwille auf lange Sicht aus der Finanzmisere heraushelfen kann.
Sonderpreis an die Neue Ruhr Zeitung
Die Jury – bestehend aus Dr. Helmut Herles (ehem. Chefredakteur Bonner General-Anzeiger), Armin E. Möller (Wirtschaftsjournalist, ehem. WDR Hörfunk), Bernd Müller (Journalist, ehem. WDR Fernsehen), Georg Lampen (Vorsitzender BdSt NRW) und Annette Teermann (Preisträgerin des Jahres 2008) – hat in diesem Jahr auch einen Sonderpreis vergeben. Er geht an Wolfgang Kintscher von der Neuen Ruhr Zeitung. Er hat sich in der Serie „Sind wir noch zu retten?“ mit dem Haushalt der Stadt Essen befasst und seine Leser umfassend, sachlich-objektiv und dabei interessant und verständlich darüber informiert, wie eine Stadt Geld einnimmt und ausgibt. „Wer diese Serie gelesen hat, kann mit Fug und Recht behaupten, alle wesentlichen Aspekte eines kommunalen Haushalts kennengelernt zu haben“ so Lampen, der sich besonders freut, dass mit den Artikeln ein ureigenes Thema des Bundes der Steuerzahler aufgegriffen wurde.
Besonders gute Beiträge im Jahr 2010
Der BdSt-Journalistenpreis 2010 sticht unter den Wettbewerben der vergangenen Jahre besonders hervor. Die eingereichten Arbeiten sind von der Menge, vor allem aber von ihrer Qualität her bemerkenswert. Gerade bei den Zeitungen hat die Jury einen Trend zu Serien festgestellt – ein Beweis dafür, dass die Journalisten zunehmend über einen längeren Zeitraum an einem Thema „dranbleiben“, Entwicklungen über Wochen und Monate verfolgen und sich nicht damit zufrieden geben, einmal zu berichten, sondern dass sie Geschehnisse für ihre Leser analysieren und bewerten.
Die Preisverleihung findet am 9. November 2010 im „Malkasten“ in Düsseldorf statt.
Düsseldorf, den 13. September 2010
Pressestelle:
Bärbel Hildebrand
Tel. 0211/99 175-26, Fax: -50
E-Mail: hildebrand@steuerzahler-nrw.de
Bund der Steuerzahler NRW verleiht den Journalistenpreis 2010
Aufarbeitung des Skandals um das World Conference Center Bonn, die hessische Steuerfahnderaffäre und die Finanzlage der Kommunen Langenfeld, Oberhausen und Essen ausgezeichnet.Zwei Preisträger in der Kategorie Fernsehen
Der Preis für den besten Fernsehbeitrag wird in diesem Jahr geteilt: Die vom MDR produzierte Sendung „FAKT“ hat zwei nordrhein-westfälische Kommunen und ihre Finanzlage unter die Lupe genommen. Helmuth Frauendorfer zeigt, wie es Langenfeld im Rheinland gelungen ist, aus der Schuldenfalle herauszukommen und welche Vorteile die Schuldenfreiheit für die Bürger hat. Adrian-Basil Mueller hat die überschuldete Stadt Oberhausen in Szene gesetzt und zeigt, zu welchen Problemen die Haushaltsmisere in der Stadt führt. Beide Beiträge betrachtete die Jury als die beiden „Brennpunkte einer Ellipse“, wo auf der einen Seite manche Kommunen ihre Finanzlage zu Recht beklagen, wo aber auch deutlich wird, dass ein konsequenter Sparwille auf lange Sicht aus der Finanzmisere heraushelfen kann.
Sonderpreis an die Neue Ruhr Zeitung
Die Jury – bestehend aus Dr. Helmut Herles (ehem. Chefredakteur Bonner General-Anzeiger), Armin E. Möller (Wirtschaftsjournalist, ehem. WDR Hörfunk), Bernd Müller (Journalist, ehem. WDR Fernsehen), Georg Lampen (Vorsitzender BdSt NRW) und Annette Teermann (Preisträgerin des Jahres 2008) – hat in diesem Jahr auch einen Sonderpreis vergeben. Er geht an Wolfgang Kintscher von der Neuen Ruhr Zeitung. Er hat sich in der Serie „Sind wir noch zu retten?“ mit dem Haushalt der Stadt Essen befasst und seine Leser umfassend, sachlich-objektiv und dabei interessant und verständlich darüber informiert, wie eine Stadt Geld einnimmt und ausgibt. „Wer diese Serie gelesen hat, kann mit Fug und Recht behaupten, alle wesentlichen Aspekte eines kommunalen Haushalts kennengelernt zu haben“ so Lampen, der sich besonders freut, dass mit den Artikeln ein ureigenes Thema des Bundes der Steuerzahler aufgegriffen wurde.
Besonders gute Beiträge im Jahr 2010
Der BdSt-Journalistenpreis 2010 sticht unter den Wettbewerben der vergangenen Jahre besonders hervor. Die eingereichten Arbeiten sind von der Menge, vor allem aber von ihrer Qualität her bemerkenswert. Gerade bei den Zeitungen hat die Jury einen Trend zu Serien festgestellt – ein Beweis dafür, dass die Journalisten zunehmend über einen längeren Zeitraum an einem Thema „dranbleiben“, Entwicklungen über Wochen und Monate verfolgen und sich nicht damit zufrieden geben, einmal zu berichten, sondern dass sie Geschehnisse für ihre Leser analysieren und bewerten.
Die Preisverleihung findet am 9. November 2010 im „Malkasten“ in Düsseldorf statt.
Düsseldorf, den 13. September 2010
Pressestelle:
Bärbel Hildebrand
Tel. 0211/99 175-26, Fax: -50
E-Mail: hildebrand@steuerzahler-nrw.de






