Gebühren > Abfall
02.01.2009
Nordrhein-Westfalen. Noch vor einem halben Jahr stritten sich Kommunen und private Unternehmen um das Altpapier der Bürger. Kostenlose blaue Tonnen standen plötzlich vor den Haustüren und wollten gefüllt wieder abgeholt werden – vielerorts ebenfalls kostenlos. Doch das scheint nun größtenteils vorbei. Die Altpapierbestellungen aus Fernost sind deutlich zurückgegangen, der Preis für eine Tonne alte Zeitungen und Co. ist im freien Fall und das bleibt auch für viele Bürger nicht ohne Folgen.
So hat beispielsweise Hattingen angekündigt, die Abfallgebühren um immerhin rund sechs Prozent zu erhöhen. Grund sei, so die Stadt, die Einführung der blauen Altpapiertonne und die fallenden Preise.
Bleibt die Frage, wie diese Belastung der Bürger verhindert werden kann.
Bei Kommunen, die noch keine blaue Tonnen eingeführt haben, ist der Fall ganz einfach: Sie sollten weiterhin auf dieses relativ teure Abholsystem verzichten und stattdessen Pappe, Zeitungen und Co. über Container einsammeln. Das ist nicht nur kostengünstiger, sondern genießt bei der Bevölkerung auch eine hohe Akzeptanz, wie unter anderem eine Umfrage der Rheinischen Post zeigt. 71 Prozent der Befragten votierten dafür, dass nicht alle Altpapiercontainer aus Düsseldorf „verschwinden sollten“. Das zeigt, dass die Bürger durchaus bereit sind, ihr Altpapier zu sammeln und wegzubringen.
Ob diese Bereitschaft auch in anderen Orten vorhanden ist, sollten die Städte- und Gemeinderäte nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler NRW unbedingt abfragen. Die Entscheidung für oder gegen ein Abholsystem wird dann auch von den Bürgern getragen. Weiter könnten erhebliche Kosten gespart werden und nicht zuletzt hat die Stadt wieder eine gute Einnahmequelle sobald die Preise für das Altpapier wieder steigen.
Altpapier: Preise fallen, Gebühren steigen?
So hat beispielsweise Hattingen angekündigt, die Abfallgebühren um immerhin rund sechs Prozent zu erhöhen. Grund sei, so die Stadt, die Einführung der blauen Altpapiertonne und die fallenden Preise.
Bleibt die Frage, wie diese Belastung der Bürger verhindert werden kann.
Bei Kommunen, die noch keine blaue Tonnen eingeführt haben, ist der Fall ganz einfach: Sie sollten weiterhin auf dieses relativ teure Abholsystem verzichten und stattdessen Pappe, Zeitungen und Co. über Container einsammeln. Das ist nicht nur kostengünstiger, sondern genießt bei der Bevölkerung auch eine hohe Akzeptanz, wie unter anderem eine Umfrage der Rheinischen Post zeigt. 71 Prozent der Befragten votierten dafür, dass nicht alle Altpapiercontainer aus Düsseldorf „verschwinden sollten“. Das zeigt, dass die Bürger durchaus bereit sind, ihr Altpapier zu sammeln und wegzubringen.
Ob diese Bereitschaft auch in anderen Orten vorhanden ist, sollten die Städte- und Gemeinderäte nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler NRW unbedingt abfragen. Die Entscheidung für oder gegen ein Abholsystem wird dann auch von den Bürgern getragen. Weiter könnten erhebliche Kosten gespart werden und nicht zuletzt hat die Stadt wieder eine gute Einnahmequelle sobald die Preise für das Altpapier wieder steigen.




