Bund der Steuerzahler NRW - Aktuelle Fälle

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28.03.2017

Kreative Lösung für Heiligenhaus

Wenn einfache Laternen nicht ausreichen

Einfach, schlicht und zweckmäßig reicht nicht. Das gilt besonders, wenn Fördermittel im Spiel sind. Ein Beispiel dafür ist der Basildonplatz in Heiligenhaus. Als die Westfalenstraße als Umgehung um die Innenstadt herumgeführt wurde, hat die Stadt in einem Zug einen alten Parkplatz, der zwischen der Ladenstraße und der Westfalenstraße liegt, in einen Mulitfunktionsplatz umgebaut. Mehr dazu

24.03.2017

Düsseldorf kommt unter die Räder

Radhäuschen sollen das Radfahren fördern. Doch der Preis stört.


(Modell: Atelier Fritschi + Stahl)
Gesund, umweltfreundlich und dabei auch noch günstig und steuerfrei. Radfahren tut gut. Und so hat die Düsseldorfer Stadtführung nicht nur die Tour de France nach „Klein Paris“ geholt, sondern sich zeitgleich die Förderung des Fahrrads als Verkehrsmittel auf die Fahne geschrieben – unter dem Motto „Radschlag – Düsseldorf tritt an“. Mehr dazu

22.03.2017

Aachen: Vorerst gibt's keine Rutschpartie

Spielplatz bleibt geschlossen

Traurig und verwaist steht das futuristisch anmutende Ungetüm da mit seinem Stahlkäfigturm, der Wendeltreppe und seiner grauen Tunnelrutsche. Kinder sucht man hier vergebens. Der Spielplatz an der Citykirche in Aachen besteht aus nur einem einzigen Spielgerät, und das bleibt vorerst gesperrt. Mehr dazu

20.03.2017

Alte Kämmerei verschlingt Millionen

Verwaltungsgebäude in Düsseldorf steht seit Jahren leer

Die Alte Kämmerei in der Landeshauptstadt liegt zentral in der Altstadt und bot einst für rund 300 städtische Mitarbeiter einen Arbeitsplatz. Mitte 2014 wurden die Büroflächen geräumt zwecks Sanierung – doch die lässt auf sich warten. Mehr dazu

10.03.2017

Brakel baut aussichtslose Aussichtsplattform

Für 6.200 Euro guckt man aufs Wasser.


(Foto: BdSt NRW)
„Geldverschwendung“ hat jemand mit dickem schwarzen Stift auf das Geländer der Aussichtsplattform geschrieben. Und auch wenn bekanntlich nur Narrenhände Tisch’ und Wände beschmieren, so gilt doch auch die Weisheit: Narren und Kinder sagen die Wahrheit. Denn die Aussichtsplattform an der Brucht in Brakel ist genau das: rausgeschmissenes Geld. Mehr dazu

07.03.2017

Über unsinnige Brücken sollst du gehen

Neubau einer Brücke ohne Funktion in Meerbusch geplant.

Eine marode Brücke am Latumer See in Meerbusch überbrückt lediglich eine grasbewachsene Senke. Während die Verwaltung auf die Brücke verzichten will, wollen Meerbuscher Politiker die Brücke durch einen Neubau ersetzen. 75.000 Euro stehen für das Projekt bereit. Mehr dazu

01.03.2017

Förderung kurz vor der Rente verhindert


Foto: Pixabay
Ausbildungssuchende, Arbeitsuchende und Arbeitslose werden von der Bundesagentur für Arbeit mit einem ganzen Strauß von Fördermaßnahmen bei der Stellensuche unterstützt. Doch nicht in jedem Fall sind solche Maßnahmen sinnvoll. Eine Dame Jahrgang 1954 und seit dem 15. Mai 2015 arbeitssuchend gemeldet, wurde von der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach aufgefordert, ab November 2016 an einer knapp zweimonatigen Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung teilzunehmen. Mehr dazu

24.02.2017

Schadenersatz für Baudesaster

Auch das dritte ehemalige Vorstandsmitglied der GEBAG muss für fehlgeschlagene Erweiterung der Küppersmühle zahlen


(Foto: Die NRWNachrichten)
In den Schwarzbüchern 2013 und 2014 berichtete der BdSt über eine Museumserweiterung im Duisburger Innenhafen, die gründlich schief gegangen war. Zuständig war die Duisburger Baugesellschaft (GEBAG). Nachdem bereits zwei der damaligen Vorstandsmitglieder zu Schadenersatz verurteilt worden waren, muss jetzt auch der dritte im Bunde zahlen. Mehr dazu

16.02.2017

Hallenberg: Rund 50.000 Euro vermodert

Aussichtsturm wird abgerissen.

Am Naturweg „Nuhnewiesen“ in Hallenberg vermoderte ein Vogelbeobachtungsturm. Noch steht er, doch seine Tage sind gezählt. Das rund sechs Meter hohe Baumhaus – rund um eine Rotbuche gebaut – kann auf seiner Plattform 30 Personen fassen. 2006 wurde es für 51.200 Euro errichtet, zu gleichen Teilen finanziert vom Land NRW und der EU. Mehr dazu

12.02.2017

Die Städte bleiben auf den Kosten für die Verschrottung sitzen


(Foto: Pixabay)
Ausrangierte Autos ohne Kennzeichen häufen sich. Sie stehen in Wohnsiedlungen oder am Feldrand genauso wie mitten in der Stadt. Schrott-PKW werden zur Belastung für die Städte – und so letztlich auch für den Steuerzahler. Mehr dazu

01.02.2017

Bielefeld: Schlag ins Wasser

Weniger Fördermittel für Offenlegung der Lutter


Foto: NRW Nachrichten
Die unter die Erde verbannte Lutter soll an einigen Stellen in Bielefeld wieder oberirdisch fließen. Ein schöneres Stadtbild und mehr Lebensqualität versprechen sich die Befürworter. Jetzt soll das Vorhaben die Stadt 320.000 Euro kosten – obwohl es ursprünglich einmal ohne städtisches Geld gehen sollte. Mehr dazu

30.01.2017

Denkmalschutz hat seinen Preis

Schauspielhaus und Schwanenhaus – gleich zwei Sanierungsfälle in Düsseldorf werden teurer als geplant.


(Foto: BdSt NRW)
Was darf Kultur kosten? Sind rund elf Millionen Euro für die Sanierung eines Schauspielhauses in Ordnung, knapp 21 Millionen Euro aber nicht mehr? In Düsseldorf gehen die Wogen hoch, denn diese Kostensteigerung wurde Ende vergangenen Jahres in Öffentlichkeit und Politik heftig diskutiert. Mehr dazu

25.01.2017

Viel Gegenwind für Ela-Plattform

Kritiker fordern Einsicht statt überflüssiger Aussicht für 50.000 Euro


(Foto: Die NRWNachrichten)
2014 richtete der Pfingststurm Ela in Essen große Schäden an. Auch der Schellenberger Wald wurde schwer getroffen. Wo einmal ein Wald stand, blieb überwiegend Verwüstung zurück. Nun soll im Schellenberger Wald für 50.000 Euro eine Aussichtplattform errichtet werden, um an die Sturmkatastrophe zu erinnern und die Schäden sichtbar zu machen. Mehr dazu

18.01.2017

Wie lange soll der Geisterbus noch fahren?

Fahrten der Linie 127 zum Lentpark in Köln zügig einstellen


(Foto:Die NRWNachrichten)
Seit der Kritik im Schwarzbuch 2015 war der überflüssige Bus 127 zwar Thema bei Kölner Politikern, doch ob sie der Geldverschwendung ein Ende machen, ist noch fraglich. Mehr dazu

09.01.2017

Neue Hiobsbotschaften vom Aquazoo in Düsseldorf

Wieder schlechte Nachrichten vom Aquazoo in Düsseldorf. Erst vor wenigen Wochen hatte der Bund der Steuerzahler NRW den Aquazoo wegen Baukostensteigerung und Bauzeitüberziehung im Schwarzbuch 2016 kritisiert. Zuletzt war März 2017 als Eröffnungstermin genannt worden. Mehr dazu

06.01.2017

Wuppertal: Schulmöbel für die Tonne


Foto: tookapic/pixabay
An einer Hauptschule in Wuppertal-Vohwinkel wurden Möbel und Lehrmaterial auf den Müll geschmissen. Lehrkräfte der Schule waren empört. Es soll sich um teilweise neuwertiges bzw. gut erhaltenes Schulmobiliar wie Tische, Stühle, Schränke und Rollcontainer gehandelt haben. Mehr dazu

04.01.2017

Schildbürgerstreich droht

Abriss des Seniorentreffs in Menden könnte neu gestaltete Straße zerstören.


(Foto:Die NRWNachrichten)
Würden Sie Ihr Haus abreißen und neu bauen, nachdem Sie gerade erst den Weg davor neu gepflastert und den Vorgarten hübsch gestaltet hätten? In Menden droht genau dieser Schildbürgerstreich. Mehr dazu

28.12.2016

Bonn zählt Radler auf vielbefahrenem Radweg

Rund 33.000 Euro kostet verzichtbares Fahrradbarometer


(Foto: MichaelGaida/pixabay)
Wer die Radfahrer im Bonner Straßenbild noch nicht bemerkt hat, dem sei die Kennedybrücke ans Herz gelegt. Hier steht seit August 2016 ein Fahrradbarometer, an dem sich die Zahl der vorbeifahrenden Radler ablesen lässt. Und das für knapp 33.000 Euro. Mehr dazu

22.12.2016

Düsseldorf hat die Lampen an

Gleich zwei Fälle rund ums Licht sorgen für düstere Stimmung

In der dunklen Jahreszeit leuchten überall weihnachtliche Lichter in den Straßen. Auch die Straßenbeleuchtung wird schon am Nachmittag eingeschaltet und sorgt für Sicherheit auf allen Wegen. Doch wo viel Licht ist, ist viel Schatten. Und ein solcher liegt gerade auf einigen Düsseldorfer Gesichtern. Mehr dazu

16.12.2016

Teurer Stillstand in Ratingen

Baubeginn des Rathauses verzögert sich

Zeit ist Geld – diese Weisheit hat sich auch in Ratingen bewahrheitet. Zwei lange Jahre schauten Ratinger Bürger fragend auf den hässlichen Bauzaun mitten in ihrer Altstadt. Zwei lange Jahre ging es nach dem Abriss des Rathauses im Oktober 2014 auf der Baustelle nicht weiter. Mehr dazu

13.12.2016

Infobüro in Velbert hat nur sechs Stunden pro Woche geöffnet.


(Foto: NRW Nachrichten)
Die Innenstadt erneuern, dabei gleichzeitig die Bürger darüber ständig informieren und sogar in den Prozess einbeziehen und Anregungen zulassen – einen löblichen Entschluss hat die Stadt Velbert da gefasst. Nur wirklich erreichbar ist ihre Anlaufstelle trotz sehr zentraler Lage nicht. Mehr dazu

09.12.2016

Harte Landung

Debakel um den Bau der Rettungshubschrauberstation in Köln


(Foto: BdSt NRW)
Eine neue Station für die Rettungshubschrauber hat die Stadt Köln auf dem Kalkberg errichtet. Doch noch bevor der Bau fertig ist, geschieht Unerwartetes: Der Hangar senkt sich, bekommt Risse. Baustopp, Gutachten, Sicherungsmaßnahmen sind die Folgen. Damit verbunden kommt es zu Mehrkosten und Verzögerungen bei der Fertigstellung – ja, das ganze Vorhaben steht plötzlich in Frage. Mehr dazu

05.12.2016

Weit weg vom alten Preis

Plus 13 Millionen Euro für Döppersberg


(Foto: BdSt NRW)
Ein Aufreger aus dem Schwarzbuch 2014 macht wieder von sich reden. Damals berichtete der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW über die Kostensteigerung beim Umbau des Döppersbergs in Wuppertal von 105 auf über 140 Millionen Euro. Gut zwei Jahre später soll der Kostenrahmen auf 153,5 Millionen Euro erhöht werden. Doch nicht alle Kosten für Projekte rund um den Döppersberg sind darin enthalten. Mehr dazu

28.11.2016

Stillstand beim Polizeipräsidium

Mehrkosten können noch nicht beziffert werden


(Foto: Pixabay/Stux)
Beim Neubau des Polizeipräsidiums in Mönchengladbach geht es nicht voran. Eigentlich sollte das Gebäude Ende 2016 an die Polizei übergeben werden. Doch bei der Vergabe des Gewerks Wärmeversorgungsanlagen hatte ein konkurrierender Bieter im Juli 2015 Beschwerde eingelegt. Da lag das Polizeipräsidium nach Aussagen des zuständigen Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB) noch im Zeit- und Kostenplan. Zunächst konnte der BLB Bauabläufe umstellen, um einen Baustopp zu vermeiden. Seit Juli 2016 ruhe die Baustelle jedoch weitestgehend. Und das bringe Mehrkosten mit sich. Mehr dazu

21.11.2016

Immer das gleiche Theater

Umbau dauert länger und kostet mehr


(Foto: NRW Nachrichten)
Schrille Motorsägen, metallisches Scheppern und ein wummernder Presslufthammer. Wer über einige Wochen neben einer Baustelle gearbeitet hat, der weiß, wie nervend eine solch extreme Geräuschkulisse ist. So war auch in Dortmund schnell klar, dass das Schauspiel umziehen muss, wenn die Werkstatt im Theaterkomplex umgebaut wird. Mehr dazu

14.11.2016

Stolberg: Gastronomie auf Teufel komm raus

Der Kaiserplatz bekommt ein neues Gesicht... und Café


Der Kaiserplatz im Sommer (Foto: NRW Nachrichten)
Der zentrale Kaiserplatz wird neu gestaltet. Allerdings ist Stolberg eine Stärkungspaktkommune und erhält als solche Konsolidierungshilfen vom Land. Im Gegenzug muss die Stadt einen klaren Sanierungskurs einschlagen. Ist der Zeitpunkt für einen nicht zwingend notwendigen Umbau also clever gewählt?  Mehr dazu

09.11.2016

Wo Wuppertal in den Abgrund blickt

Skywalk im Nordpark für 200.000 Euro


(Foto: Die NRWNachrichten)
Über dem Abgrund schweben, weit und tief blicken können – das ist groß in Mode und wird möglich mit Aussichtsstegen, Plattformen und so genannten Skywalks, deren berühmtester Vertreter im Grand Canyon steht. Jetzt hat auch Wuppertal einen Skywalk im Nordpark. Ob sich die Stadt dort auch Toiletten leisten kann, ist indes noch offen. Mehr dazu

04.11.2016

Bürger zu Melkkühen degradiert

Windeck hält an veralteter Straßenplanung fest und lässt die Anlieger dafür zahlen.


(Foto: BdSt NRW)
Die Gemeinde Windeck plant, eine Straße zu bauen, um den Ortsteil Dattenfeld besser zu erschließen. Einige Bürger laufen dagegen Sturm. Zum einen drohen ihnen immense Anliegerbeiträge, zum anderen gibt es parallel zur geplanten Trasse bereits zwei Straßen. Mehr dazu

31.10.2016

Bollwerk der Verschwendung

Brücke mit „Bastion“ für den Campus Melaten in Aachen


(Foto: BdSt NRW)
Eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer führt von der Melatener Straße über den Pariser Ring und die Forckenbeckstraße zum Campus Melaten der RWTH Aachen. Das ist zweckmäßig. Doch die „Bastion“, die die Brücke zwischen Pariser Ring und Forckenbeckstraße stützt, ist vor allem eines: gewaltig. Mehr dazu

24.10.2016

Aachen: Tickets an jeder Ecke

76 neue Parkscheinautomaten fürs Frankenberger Viertel


(Foto: BdSt NRW)
Autofahrer in Großstädten kennen das: Da sucht man erst stundenlang nach einem freien Parkplatz, und wenn man ihn dann hat, geht die Suche weiter. Denn wo versteckt sich der verflixte Parkticketautomat? Und ein Fußmarsch beginnt... Nicht so in Aachen. Im Frankenberger Viertel hat die Stadt dafür gesorgt, dass die Ausrede "Ich wusste nicht, wo der Apparat steht" ganz gewiss nicht gilt. Mehr dazu

18.10.2016

Brücke reißt tiefe Kluft auf

Münsters Pläne zum Ersatz der Prinzbrücke bedeuten das Aus für ein Wäldchen in Hiltrup.


(Foto: BdSt NRW)
In Münster muss eine baufällige Brücke ersetzt werden. Sie soll in Zukunft nur noch Radfahrern und Fußgängern dienen; die Autos bekommen eine neue Anbindung an eine bereits vorhandene große Straßenbrücke. Was einfach klingt, erweist sich bei näherer Betrachtung jedoch als kompliziert. Mehr dazu

17.10.2016

Kosten-Explosion bei der Feuerwehr

In Bonn-Lengsdorf wurde die Rettungswache deutlich teurer.


(Foto: Fotolia, dashadima)
Egal ob sie ein Unfallopfer reanimieren oder ein Großfeuer löschen – die Arbeit der Feuerwehr kann Leben retten. Entsprechend hoch ist die Arbeit der Feuerwehrleute wertzuschätzen und ihre Wache auf dem neuesten Stand zu halten. 1,4 Millionen Euro wollte Bonn für eine neue Rettungswache in Lengsdorf ausgeben. Am Ende waren es über zwei Millionen Euro. Doch die wurden nicht etwa in die neuste Technik gesteckt. Mehr dazu

12.10.2016

Eine Frage der Schuld

Finanzierung der „Lichtpforte“ in Arnsberg schwer zu erhellen.


Foto: NRW Nachrichten
Alt-Arnsberg ist die gute Stube der Stadt Arnsberg, und Arnsberg ist tradioneller Standort der Leuchten-Industrie. Die Lichtpforte in der Altstadt soll das Symbol für die „Offene Stadt“ sein. Aus Steuerzahlersicht ist es ein Beispiel für den allzu offenen Umgang mit öffentlichem Geld. Mehr dazu

05.10.2016

Schweigen zu Ferienfreizeit für Polizistenkinder

Innenministerium ist „Heimlichtuer des Monats“


(Foto: Piotr Marcinski, Fotolia)
Das NRW-Innenministerium ist im Oktober Träger des Negativpreises „Heimlichtuer des Monats“. Das Bündnis „NRW blickt durch“ aus Bund der Steuerzahler NRW, Mehr Demokratie NRW, NABU NRW und der Antikorruptions-Organisation Transparency Deutschland hat das Ministerium als Preisträger ausgesucht, weil wiederholte Anfragen zur Beschäftigung von Polizisten bei einer Ferienfreizeit für Kinder von Polizei-Beschäftigten unbeantwortet blieben. Mehr dazu

26.09.2016

Geld in der Landschaft

Überflüssige Sonnenfänger in Werdohl


(Foto: Volker Heyn/Süderländer Volksfreund)
In Werdohl stehen bunte Plexiglasscheiben herum und sollen „ein besonderes Licht auf Werdohl werfen“, so die Stadt. Tatsächlich werfen diese „Sonnenfänger“ vor allem ein schlechtes Licht auf den Umgang mit öffentlichem Geld. Mehr dazu

14.09.2016

Zu viel los auf Hertens Landschaftskunst?

15 begrünte Hügel von Rädern und Kaninchen gelöchert

Die Recherche im Hertener Schlosspark ist ernüchternd. Niemand scheint die Kunstwerke je bemerkt zu haben. Beschreibungen, Fotos helfen nicht. „Sowas haben wir hier nicht.“ Nach 20 Minuten Suche endlich der entscheidende Hinweis: „Gehen Sie links aus dem Park raus, immer an den Kuhwiesen entlang. Und halten Sie die Augen offen, sonst übersehen Sie die Maulwurfshügel!“ Mehr dazu

12.09.2016

Kann Köln keine Kosten kalkulieren?

Hotel als Flüchtlingsunterkunft entpuppt sich als Wundertüte.


Eine Wundertüte: das Bonotel in Köln. (Foto: Susanne Wächter)
Auf der Suche nach günstigen und vor allem schnell nutzbaren Unterkünften für Flüchtlinge haben viele Kommunen kreative und innovative Wege beschritten. Die Ergebnisse waren oft gut und manchmal auch nachahmenswert. Köln wäre nicht Köln, wenn die skandalgebeutelte Metropole mit Schulden in Höhe von mehr als fünf Milliarden Euro da nicht auch eine ganz besondere Idee gehabt hätte. Mehr dazu

21.08.2016

Ein Fall für die Abrissbirne

Gut 16 Jahre lang hat die Stadt Düsseldorf ein Haus so verwahrlosen lassen, bis es schließlich ein Fall für die Abrissbirne ist. Das Haus Theodorstraße 366 ist eine städtische Immobilie mit acht Wohnungen. Schon vor 2001 zogen die letzten Mieter aus. Mehr dazu

16.08.2016

Mehr als zwei Millionen Euro für Schrottanlage

Schrott wird nun endlich verschrottet. Seit Jahren berichtet der BdSt NRW über eine computergesteuerte Kameraschienenbahn im Duisburger Wedaustadion, die niemals funktionierte. Entlang der Regattastrecke im Duisburger Sportpark Wedau sollte sie packende Livebilder von Kanurennen liefern. Mehr dazu

15.08.2016

Herford nimmt´s nicht so genau


Das Rathaus in Herford
Stühlerücken und Umbauten im Herforder Rathaus. Um eine zentrale Anlaufstelle für die Bürger zu schaffen, ziehen die Abteilungen Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung ins Rathaus ein. Andere Abteilungen ziehen aus. Mehr dazu

12.08.2016

Ein holperiges Thema

Telgte lässt intaktes Natursteinpflaster aufwendig aufbereiten.

Der Telgter Altstadt steht Großes bevor. Für geplante 26 Wochen soll die kleine, pittoreske Innenstadt in eine große Baustelle verwandeln werden. In den Fahrbahnen am Marktplatz, der in der Kapellen- und Herrenstraße und des Kardinal-von Gahlen-Platzes soll das Natursteinpflaster Stück für Stück ausgebaut, andeswo glatt abgesägt und anschließend wieder Stück für Stück eingebaut werden. Dabei ist das Natursteinpflaster völlig intakt. Mehr dazu

08.08.2016

Die Steine des Anstoßes

Oberhausen überdenkt Erhalt eines Mosaiks


Foto: Hans Dieter Buschke
Es klang wie ein Schildbürgerstreich: Ausgerechnet ein Mosaik mit dem Titel „Das Sparen“ sollte für 355.000 Euro abgenommen, aufwändig restauriert, eingelagert und an einer noch nicht näher bestimmten Fassade neu angebracht werden. Und ausgerechnet Oberhausen (Rheinland), die NRW-Stadt mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung, hatte diese Idee. Mehr dazu

04.08.2016

Ein Satz heißer Ohren für die Saunalandschaft in Emmerich


(Foto: BillionPhotos.com - Fotolia)
Eine rasante Rutschparty auf einer 86 Meter langen Tunnelrutsche mit Licht- und Soundeffekten, daneben himmlische Entspannung in der durchgestylten Sauna-Anlage. Das Freizeit- und Sportbad Embricana in Emmerich mit der angeschlossenen Saunawelt bietet seinen Besuchern weit mehr als nur Spaß beim Planschen. Doch der moderne Freizeittempel kann die Ausgaben nicht schultern, und so hilft seit Jahren die städtische Tochter EGD aus. Mehr dazu

02.08.2016

Essen: Viel Aufwand für wenig Weg

Neue Haltestelle wegen des Schwimmbads


Foto: NRWNachrichten
Essen hat ein neues Schwimmbad. Und für das neue Schwimmbad soll eine neue Bushaltestelle eingerichtet werden – obwohl zwei Buslinien und die U-Bahn fußläufig zu erreichen sind. Mehr dazu

27.07.2016

Betrug mit Handyverträgen


(Foto: daviles, Fotolia)
Mitarbeiter eines Unternehmens der Stadt Oberhausen haben unrechtmäßig Handyverträge mit der Telekom abgeschlossen und die so subventionierten Geräte vermutlich privat verkauft. Die Stadttochter hat Konsequenzen aus der Handyaffäre gezogen. Mehr dazu

26.07.2016

Dortmunder Rombergpark: Brücke für 6,6 Millionen


Foto: NRWNachrichten
Ein Spaziergang im Park kann wunderbar sein. Alles grünt, Vogelgezwitscher, lachende Kinder und ansonsten himmlische Ruhe. Dieses Idyll wird jetzt im Dortmunder Rombergpark zerstört. Eine barrierefreie Brücke soll her, die den Park mit dem Phoenix Park und dem Westfalenpark verbindet, sowie mit dem Naturschutzgebiet Bolmke und den Emscherpark. Doch wer will schon mehrere Parks hintereinander besuchen? Mehr dazu

13.07.2016

Budget verdoppelt, Bauzeit verlängert

Drama rund um die Kölner Oper geht weiter

Foto: NRWNachrichten
Kölner Musik- und Kulturfreunde müssen sich weiter gedulden. Die für November 2015 geplante Eröffnung rückt in weite Ferne. Mittlerweile peilt man Ende 2018 an. Doch mit dieser Verzögerung einher geht eine saftige Erhöhung der Baukosten - die x-te.
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07.07.2016

WestSpiel-Party lief aus dem Ruder

Rauschende Bootstour des Glücksspielanbieters


© KD Deutsche Rheinschiffahrt AG
Man muss die Feste feiern wie sie fallen, dachte sich anscheinend der Casino-Betreiber WestSpiel und schipperte ausgerechnet am Totensonntag mit seiner Belegschaft den Rhein entlang. An Bord waren 582 Mitarbeiter – ausgelassen, hungrig und vor allem sehr, sehr durstig. Die satte Rechnung der Betriebsfeier belief sich am Ende auf fast 80.000 Euro. Das ist aber noch nicht der eigentliche Skandal. Mehr dazu

28.06.2016

Drei Brücken des Anstoßes

Fehler an Brücken über A30 bei Bad Oeynhausen


Kritik Mönchhusen: Rampe zu steil.
(Fotos: Die NRWNachrichten)
Zu schmal, zu stark gebogen, Pylon im Weg – einige der Brücken, die bei Bad Oeynhausen über die Nordumgehung der A30 führen, haben harsche Kritik ausgelöst. Mehr dazu

27.06.2016

Teure Nabelschau

Projektkatalog des RVR bietet viel Selbstdarstellung, aber wenig Information


(Foto: Die NRWNachrichten)
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat sich seit 2014 den Klimaschutz auf seine Fahnen geschrieben. Nach der Internationalen Bauausstellung Emscher Park und der Ruhr.2010 ein „neues regionales Themendach“, das er etablieren und präsentieren will. Keine Frage – ein sinnvolles und wichtiges Thema, für das der RVR die Öffentlichkeit in NRW gewinnen will. Doch Anlass für eine teure Nabelschau auf Kosten der Steuerzahler sollte das Thema Klimaschutz nicht sein. Mehr dazu

24.06.2016

Prosoz antwortet nicht

Streit um Auskunft von Herner Stadttochter geht in die nächste Instanz


(Foto: Manuel Tennert, Fotolia)
Die Befürworter von mehr Transparenz bei Behörden haben sich zu früh gefreut. Zwar hatte das Landgericht (LG) Bochum entschieden, dass eine Tochtergesellschaft der Stadt Herne einem Journalisten Auskunft geben müsse, hatte aber eine Revision zugelassen. Genau diese Möglichkeit nimmt die Stadttochter Prosoz nun wahr. Mehr dazu

12.06.2016

Stadtwerke Dinslaken müssen Auskunft geben

Heimlichtuer des Monats Januar


(Olga Altunina - Fotolia)
Das Ende der Heimlichtuerei in Dinslaken lässt sich in Zahlen ausdrücken: 15.443,82 Euro. So viel hat ein Gutachten gekostet, das die Stadtwerke Dinslaken bei einer Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft in Auftrag gegeben hatte. Mehr dazu

08.06.2016

Tiefgreifend verrechnet

Bielefeld: Doppelt so groß, doppelt so


Foto: NRWNachrichten
Ein Rechenfehler bringt die Stadt Bielefeld in Schwierigkeiten: Ein Regenrückhaltebecken muss größer werden als geplant und wird damit erheblich teurer. Das bringt die Diskussion um die Sanierung der Lutter wieder in Gang. Mehr dazu

06.06.2016

Blick auf Kölns Postkartenseite wird nochmal teurer

Archäologische Funde am Rheinboulevard


(Foto: Die NRWNachrichten)
Im Oktober 2015 landete der Kölner Rheinboulevard im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, denn beim Bau der Panoramatreppe auf der rechten Rheinseite waren die Baukosten von geplanten 18,8 auf 24,8 Millionen Euro explodiert. Doch seitdem sind die Baukosten nochmals um 1,3 Millionen Euro gestiegen, weil „weitere außergewöhnliche archäologische Funde“ freizulegen waren. Die Rechnung der Stadt, mithilfe von Fördertöpfen ein Prestigeprojekt zu finanzieren, ging nicht auf. Mehr dazu

01.06.2016

Viel Design, wenig Funktion

Neue Haltestellenschilder der Rheinbahn sind ein zweifelhafter Hingucker


(Foto: Die NRWNachrichten)
Mit dem Start der Wehrhahnlinie im Februar 2016 hat sich das Düsseldorfer Verkehrsnetz verändert. Für die Rheinbahn ein Anlass, neue Haltestellenschilder zu entwickeln. Heraus kamen dabei modern wirkende Schilder, die allerdings ihren Zweck nicht erfüllen. Mehr dazu

25.05.2016

Teures Überbrückungsgeld

Pannen beim Hammer Brückenschlag


Foto: NRWNachrichten
Ein Aufreger im vorigen Jahr war der geplante Brückenschlag in Hamm. Um den Freizeitwert im Hammer Westen aufzuwerten, wollte die Stadt für mehr als sechs Millionen Euro zwei Brücken über die Lippe und den Datteln-Hamm-Kanal bauen lassen, obwohl in der Nähe bereits Brücken existieren. Mittlerweile stehen die beiden Brücken. Doch bis dahin war es ein pannenreicher und teurer Weg. Mehr dazu

18.05.2016

Was am Ende des Tages hängen bleibt

Landesrechnungshof rüffelt Baukostensteigerung bei der Fachhochschule Bielefeld auf vorerst 280 Millionen Euro.


(Foto:Die NRWNachrichten)
Mit 161 Millionen Euro wurde geplant, bei rund 260 Millionen Euro landete das Projekt 2014 im Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung“– die Baugeschichte der Fachhochschule (FH) in Bielefeld ist eine Geschichte der Baukostensteigerung. Inzwischen sind die Gebäude bezogen und die Baukosten weiter gestiegen, auf knapp 280 Millionen Euro. Vorerst. Mehr dazu

09.05.2016

Verfahrene Situation

Über das Für und Wider eines Straßenausbaus in Lübbecke


(Foto: NRW Nachrichten)
Ist es nötig, die kleine Weingartenstraße für einen sechsstelligen Betrag auszubauen, damit Autofahrer die Innenstadt auf diesem Weg erreichen können? An dieser Frage scheiden sich in Lübbecke die Geister. Eine Bestandsaufnahme. Mehr dazu

25.04.2016

Funkstille in Erkrath

Elektronische Fahrpläne funktionieren nicht.


(NRW Nachrichten)
„Analoge“ Fahrpläne auf Papier, die zeigen, wann theoretisch Busse und Bahnen die Haltestellen ansteuern, waren gestern. „Dynamische Fahrgastanzeigen“, die sich nahezu sekundengenau darauf einstellen, wann tatsächlich ein Bus oder eine Bahn kommt, sind heute. Auch in Erkrath. Doch hier hat die Technik ihre Tücken. Mehr dazu

18.04.2016

Verkehrskonzept Essen-Werden: Eine Chance für Alternativen


Zum Vergrößern aufs Bild klicken! (Foto: Georg Oligmüller)
Im Oktober 2015 hatte der Bund der Steuerzahler NRW davor gewarnt, für ein unbefriedigendes Verkehrskonzept im Essener Ortsteil Werden über sechs Millionen Euro auszugeben. Probleme in Werden bereiten das Verkehrsaufkommen und die Luftschadstoffwerte, die in der Brückstraße bereits über den Grenzwerten liegen. Strafzahlungen drohen. Mehr dazu
14.04.2016

Die teuerste Nebensache der Welt

Für Bau und Betrieb des Rot-Weiß-Stadions gibt’s Einschnitte bei Schulen, Straßen- und Radwegebau, Sport, Bädern, Museen.


Foto: NRW Nachrichten
Das Schwarzbuch 2015 berichtete über das Essener Fußballstadion, das teurer und teurer wurde. Die Stadt ist pleite und hätte sich das Stadion gar nicht leisten dürfen. Eine für den Bau des Stadions zuständige Stadttochter verhob sich finanziell bei dem Projekt und beschaffte fehlendes Geld auf krummen Wegen. Mehr dazu

14.04.2016

Millionen aufs falsche Pferd gesetzt

Zu einem teuren Flop wurde für 18 Stadtwerke die Investition in ein Steinkohlekraftwerk in Hamm.


(Foto: Fotoschlick - Fotolia)
23 Stadtwerke wollten sich von Energiekonzernen und steigenden Großhandels-Preisen für Strom unabhängig machen. Zusammen mit dem RWE errichteten sie in Hamm das Gemeinschaftkraftwerk Steinkohle kurz „Gekko“ genannt. Doch der Ausflug in die Branche der Stromerzeuger wurde zu einer teuren Bauchlandung. Mehr dazu

04.04.2016

Der Paukenschlag ohne die Sinfonie

Musikzentrum in Bochum wird teurer und kommt später.


Foto: furtseff/fotolia
Die Sinfonie ist noch nicht mal angestimmt, da ertönt schon der Paukenschlag: Das Musikzentrum in Bochum wird später fertig als geplant, und es wird teurer als ursprünglich veranschlagt. Mehr dazu

24.03.2016

Alter Bau und neue Kosten

Umbau und Sanierung von Burg Vogelsang werden noch mal teurer


(Foto: Roman Hövel/Vogelsang ip)
Umbau und Sanierung von Burg Vogelsang in der Eifel werden nochmals teurer. Hatte der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW zuletzt in seinem Schwarzbuch 2015 über eine Kostensteigerung von 3,4 Millionen berichtet, sind es jetzt mehr als acht Millionen Euro. Der Öffnungstermin ist weiterhin unklar. Mehr dazu

25.02.2016

Keine „klassische“ Baukostensteigerung

Sanierung des Dürener Rathauses fünf Millionen Euro teurer


(Foto: BdSt NRW)
14,75 Millionen Euro sollte die Sanierung des Dürener Rathauses ursprünglich kosten. Das war 2011. Als die Arbeiten vier Jahre später beendet waren, lagen die Kosten bei 19,8 Millionen Euro. Schon auf halber Strecke hatte es erste Kostensteigerungen gegeben, die aber nach Aussage der Stadt keine Verteuerung im „klassischen“ Sinn gewesen seien. Mehr dazu

03.02.2016

Kostenexplosion beim Umbau des Düsseldorfer Aquazoos

Alternativen in der Umgebung vorhanden


(Foto: Frdric Prochasson/fotolia)
Statt geplanter knapp 13 Millionen Euro wird der Umbau des Aquazoos in Düsseldorf fast 19 Millionen Euro kosten. Weitere Steigerungen nicht ausgeschlossen. Dabei hatte man schon zuvor alle Einsparpotenziale ausgeschöpft. Mehr dazu

25.11.2015

Zeit- und Kostenrahmen gesprengt

Sanierung von Oper und Schauspiel in Köln taugt nur noch zum Kalauer im Karneval


(Foto: Marius Becker/dpa)
Eigentlich sollten im November Schauspiel- und Opernhaus in Köln nach der Sanierung wieder öffnen. Doch daraus wird nichts. Zeit und Kosten laufen den Verantwortlichen davon. Wieder einmal. Mehr dazu

20.11.2015

Planung und Kontrolle sind das A und O

Kostenexplosion im Fernstraßenbau in Nordrhein-Westfalen


(Foto: RioPatuca/fotolia)
Um mehr als 50 Prozent sind die Baukosten für nordrhein-westfälische Autobahnen und Umgehungsstraßen in den vergangenen Jahren explodiert. Das zeigt die Auswertung der Bundestagsdrucksache 18/5018 durch den Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW. Statt wie geplant 1,09 Milliarden Euro wurden für rund 40 Straßenbauprojekte mehr als 1,64 Milliarden Euro ausgegeben. Mehr dazu

11.11.2015

Klassenfahrt zu jedem Preis?

Ein Berliner Fall sorgt für Aufregung: Über 38.000 Euro zahlte der Staat für 15 Schüler.


(Foto: seanlockephotography, Fotolia)
Für die Kinder aus Familien, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, übernimmt der Staat die Kosten für eine Klassenfahrt. Die Regelung hat allerdings einen Haken. Es gibt keine Obergrenze, der Staat übernimmt die Kosten egal, wie teuer die Reise war. In Berlin hat das dazu geführt, dass für eine Reise nach New York mehr als 2.500 Euro vom Staat für einen Schüler übernommen wurden. Das wiederum führte einer heftigen Diskussion und den Fragen: Warum ist das so, ist das überall so und wie könnte es anders laufen. Antworten liefert der Bund der Steuerzahler (BdSt). Mehr dazu

20.10.2015

Tor! Tor! Eigentor?

BdSt NRW teilt Euphorie über das Fußballmuseum nicht.


(Foto: Dusty Cline/fotolia)
Am letzten Oktober-Wochenende wird das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund eröffnet. "Ballfahrtsort", "Museumsmärchen", "Touristen-Tempel" - die Erwartungen sind hoch. Die Unwägbarkeiten allerdings auch, wie der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW immer wieder zu bedenken gibt. Sollten die avisierten 250.000 Fans pro Jahr ausbleiben, die den Betrieb des Museums kostendeckend machen sollen, tragen die Stadt Dortmund und der DFB gemeinsam das Defizit. Die Gemeinsamkeit endet allerdings bei einem Defizit von 500.000 Euro. Für alle Kosten, die darüber hinausgehen, steht die Stadt Dortmund gerade und damit die Steuerzahler. Mehr dazu

14.10.2015

Darf’s auch ein bisschen mehr sein?

Münster und Wuppertal gönnen sich zusätzliche Dezernate.


(Foto: Rike/pixelio.de)
Dem Sparen können sich die meisten Kommunen in NRW kaum entziehen. Der Bund der Steuerzahler empfiehlt unter anderem, die Verwaltungsspitzen in Sparbemühungen einzubeziehen. So sollte die Zahl der Beamten auf Zeit in den Städten/Gemeinden über Zusammenlegungen von Dezernaten eng begrenzt und die Zusammenfassung von Ämtern und Dienststellen geprüft werden. Doch statt Aufgaben zu kürzen, werden allzu oft neue teure Posten und Pöstchen geschaffen, wie folgende Beispiele zeigen. Mehr dazu

13.10.2015

Düsseldorfer Info-Pavillon – Ende mit Schrecken

Keiner wollte ihn haben, daher wird der Pavillon nun abgerissen – zum Glück.


(Foto: BdSt NRW)
Dass die Bürger über eine Großbaustelle informiert werden, ist ein guter Gedanke. Dass dafür aber – wie in Düsseldorf beim Bau der Wehrhahnlinie geschehen - ein teurer Info-Glaspavillon benötigt und dieser auch noch versetzt wird, was wiederum viel Geld verschlingt, bezweifelt zumindest der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) stark. Nun geht dort der Bau allerdings ohne Pavillon weiter. Er hätte erneut versetzt werden müssen, das war offenbar auch der Stadt zu teuer. Sie bot ihm zum Kauf an, muss ihn nun jedoch aufgrund mangelnder Angebote abreißen. Infos zu der Baustelle gibt es nun in deutlich günstigeren, aber nicht ganz so schönen Containern. Mehr dazu

12.10.2015

Bauposse ohne Ende

Bewachung des Heinrich-Böll-Platzes in Köln verschlingt seit Jahren Steuergeld.


(Foto: BdSt NRW)
Wenn in der Kölner Philharmonie die Musiker proben oder konzertieren, wird der Heinrich-Böll-Platz über der Philharmonie gesperrt und bewacht, denn wegen einer mangelhaften Schallisolierung vergrätzen Skater oder Fußgänger den Musikern und Zuhörern den Kunstgenuss. Die Bewachung des Platzes verschlingt jedes Jahr rund 100.000 Euro. Abhilfe ist auch nach gut 15 Jahren noch immer nicht in Sicht, obwohl der Platz derzeit saniert wird: Am Schallproblem wird sich weiterhin nichts ändern. Mehr dazu

09.10.2015

Teurer Blick auf die Postkartenseite

Der Rheinboulevard in Köln zieht ungeahnte Kosten nach sich.


(Foto: BdSt NRW)
So hatte es sich die Stadt Köln sicher nicht vorgestellt, als sie dem Lockruf der Fördertöpfe gefolgt war: Der Bau einer circa 500 Meter langen Treppe am rechten Rheinufer sollte zu 80 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden, während der Eigenanteil für die Stadt „nur“ 20 Prozent betragen sollte. Doch im Laufe der Jahre wurde der so genannte Rheinboulevard immer teurer. Statt bei 18,8 Millionen Euro liegen die Kosten jetzt bei 24,8 Millionen Euro. Und der Eigenanteil der Stadt stieg von 4,5 auf 10,5 Millionen Euro. Hinzu kommt, dass auch die Reinigungskosten deutlich gestiegen sind – jährliche Ausgaben für die Stadt, die sie sich eigentlich nicht leisten kann. Mehr dazu

08.10.2015

Bocholt hat einen Traum

Die Stadt plant ein neues Stadtquartier, doch das Projekt ist umstritten.


(Foto: BdSt NRW)
Eine Industriebrache mausert sich zu einem lebendigen Wohn- und Kulturquartier, bringt Urbanität in eine Stadt auf dem Land und erfüllt die neuen Wünsche, die durch den Demografiewandel entstehen: Das ist das Ziel von Kubaai (Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße), einem Projekt der Regionale 2016 in Bocholt. Doch neben den befürwortenden Stimmen werden auch kritische laut. Mehr dazu

07.10.2015

Planschen mit Pinguinen passé

Nach der Kritik des BdSt ziehen die Stadtwerke Soest ihre umstrittenen Pläne zurück.


(Foto: Frédéric Prochasson, Fotolia)
Um die Besucherzahlen für das Spaßbad AquaFun zu steigern, hatten sich die Stadtwerke Soest eine ganz besondere Attraktion einfallen lassen: Planschen mit Pinguinen. Damit mehr zahlende Gäste angelockt werden, sollten Humboldt-Pinguine in einem Nachbarbecken schwimmen. Wie viel die Anlage kosten und wie hoch die Folgekosten ausfallen würden – von Tierpflegern über Tierarzt – dazu konnten die Stadtwerke aber keine Auskunft geben. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW kritisierte die Pläne daher als abwegig und auch Tierschützer schlugen Alarm. Mit Erfolg. Die Stadtwerke haben das Projekt abgeblasen. Mehr dazu

06.10.2015

Inszenierte Aussichten

Halden mit Aussichtsplattformen bieten Rundum-Blicke, Halden ohne Plattformen auch.


(Foto: BdSt NRW)
Was nach der Kohle übrig blieb, sieht man im Ruhrgebiet überall: Halden. Aus dem Abraum der Kohleförderung künstlich aufgeschüttete Berge, die im Laufe der Jahre gestaltet, bepflanzt und als Naherholungsgebiete den Bürgern zurückgegeben werden. Aber einfache Wege durch schlichtes Grün scheinen nicht genug zu sein. Auf dem Gipfel der Halde Pluto in Herne steht eine Aussichtsplattform, die ebenso sinnlos ist wie die Ewald-Empore auf der Halde Hoheward. Denn zu sehen ist von dort nicht mehr als ohne Aussichtsplattform. Beide Aussichtspunkte haben den Steuerzahler aber ein hübsches Sümmchen gekostet. Mehr dazu

16.09.2015

Düsseldorfer Gaslaternen: Kein Licht am Ende des Tunnels

Der Streit hält an, die Zahlen bleiben widersprüchlich und ein Bürgerentscheid ist unerwünscht.

Auch sieben Jahre nach dem Beschluss, dass die Düsseldorfer Gaslaternen elektrischen Straßenlaternen weichen sollen, kämpfen noch viele Bürger für den Erhalt des Gaslichts. Die Gründe dafür sind vielfältig. Fakt ist: Die Zahlen, wie teuer die Umrüstung ist, sind – bei Licht betrachtet - alles andere als belastbar, und wecken Zweifel, ob das Projekt nicht tatsächlich viel teurer ist. Ein weiterer Kritikpunkt: Die Stadt will den Umrüstungsplan ohne weitere Überprüfung fortsetzen und die Bürger in den Entscheidungsprozess weiterhin nicht einbeziehen – trotz großer Beteiligung bei einer Online-Petition und trotz des nun schon mehrjährigen Protests. Mehr dazu

16.09.2015

Ein dämliches Wahldebakel

Die Wahlverschiebung in Köln ist richtig, der Grund dafür aber ein Desaster, meint Beate Berrischen


(Foto: edk, Fotolia)
Weil die Wahlzettel in Köln nicht der Kommunalwahlverordnung entsprachen und der Neudruck für die Briefwähler zu spät kam, musste die Wahl des Kölner Oberbürgermeisters verschoben werden. Mehrkosten von rund einer Million Euro sind die Folge. Glaubt man den Medienberichten, haben die Kölner Politik und Verwaltung dies seit Jahren billigend in Kauf genommen. Viel schlimmer als die Verschwendung der Steuergelder wiegt in diesem Fall jedoch, dass durch dieses Vorgehen das Vertrauen der Bürger in das politische System weiter ab-, die Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit weiter zunehmen werden. Das Klagelied über geringe Wahlbeteiligung dürfen sich die Kölner also getrost sparen. Sie sind es selber schuld. Mehr dazu

01.09.2015

König Fußball auf der Spur

Land fördert fragwürdige "Fußball-Route" quer durch NRW.


(Foto: BdSt NRW)
Deutsche Alpenstraße, Deutsche Märchenstraße, Deutsche Weinstraße – in diese klangvolle Reihe soll sich die „Deutsche Fußball Route NRW“ eingliedern und Nordrhein-Westfalen zu einem attraktiven Anlaufpunkt für Fußballfans machen. Doch bisher scheint außer Spesen nicht viel gewesen. Mehr als zwei Millionen Euro flossen in das Projekt, doch nur zwei der vier ursprünglich anvisierten Detailplanungen wurden verwirklicht. Rückforderungen will das Land trotzdem nicht stellen, um den Fortbestand der bedeutsamen Routen zu sichern. Fragt sich: Wenn sie für die Fußballfans so bedeutsam sind, warum finanzieren die Fußballer die Route nicht selbst? Mehr dazu

14.08.2015

Kölner Geisterbus fährt streng nach Fahrplan

Die direkte Anbindung an den Lentpark wird kaum genutzt, kostet aber pro Jahr 180.000 Euro.


(Foto: BdSt NRW)
Gegen das Votum der Stadtverwaltung und der Kölner Verkehrsbetriebe und entgegen dem Nutzerverhalten der Bürger beharrt die Kölner Politik darauf, dass die Buslinie 127 vom Ebertplatz bis vor die Tür des Lentparks, dem Kölner Eis- und Schwimmstadion, weitergeführt wird. Die Begründung: Es dauere nun einmal bis zu zwei Jahren bis ein solches Angebot von den Bürgern angenommen werde. Das erste Jahr davon ist fast vorbei, doch weiterhin ist der Bus meistens leer. Mit dem geplanten Umbau der Haltestellen vom Ebertplatz zum Lentpark sollte daher unbedingt gewartet werden, bis auch das zweite Jahr vorbei ist. Mehr dazu

11.08.2015

Brüggen kapituliert vor Rasern

Statt eines Verkehrsschild oder einer „Blitze“ soll ein Kreisverkehr die Autofahrer bremsen.


(Foto: BdSt NRW)
Es gibt viele Wege, Autofahrer zum langsameren Fahren zu bewegen. Manch einer kostet viel, andere weniger. Kostengünstig wäre es beispielsweise, am Ortseingang Bracht in der Gemeinde Brüggen ein Tempo-30-Schild aufzustellen. In Brüggen ist man jedoch überzeugt, dass solche Schilder von den Autofahrern kaum beachtet werden. Das geht bei der teureren Möglichkeit, für die sich die Gemeinde nun entschieden hat, nicht: Ein kleiner Kreisverkehr für 300.000 Euro soll kommen. Der würde auch gleich den Ortseingang aufhübschen lautet die Argumentation. Der Bund der Steuerzahler NRW hat Zweifel. Mehr dazu

10.08.2015

Erster Erfolg in Sachen BLB

Verwaltungsrat wird verkleinert, BdSt fordert weitere Maßnahmen.


(Foto: BdSt NRW)
Nach der deutlichen Kritik des Bundes der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) an den Strukturen des Betriebs in einer öffentlichen Anhörung, wird nun eine erste Forderung des Verbandes erfüllt: Der Verwaltungsrat des landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) wird kleiner. Um das unwirtschaftliche Vorgehen bei vielen Projekten des BLB zu beseitigen, müssen nach Ansicht des BdSt NRW allerdings noch weitere strukturelle Änderungen vorgenommen werde, wie ein aktueller Fall zeigt. Mehr dazu

05.08.2015

Neues von Burg Vogelsang

Umbau wird noch teurer, Land trägt Mehrkosten nicht, gespart wird am Inhalt der Ausstellung.


(Foto: vogelsang ip gGmbH)
Zwei Hiobsbotschaften zur Burg Vogelsang: Die Kosten für den Umbau und die Sanierung steigen erneut und das Land wird sich an den Folgekosten nicht beteiligen. Nun werden die Gesellschafter ein Darlehen aufnehmen müssen, womit die Folgekosten ebenfalls steigen. Gespart werden soll das Geld bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Ausstellung, die in der Burg entsteht. "Es gibt also einen Leuchtturmbau ohne Leuchtturm-Inhalt“, kommentiert der BdSt NRW. Er verweist auf seine Vorschläge, wie Baukostenexplosionen zu vermeiden sind, und fordert eine Reform des Fördersystems. Mehr dazu

29.07.2015

Justizzentrum Bochum: Wieder ein BLB-Fall

Der Bau wird später fertig und deutlich teurer als geplant - wie so oft beim BLB.


(Foto: Ingo Otto, WAZ FotoPool)
Das neue Justizzentrum in Bochum wird erst wesentlich später fertig und wird die Steuerzahler wesentlich mehr kosten als geplant. Verantwortlich für den Bau: Der Bau und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB). Der hat aus den Pannen beim Landesarchiv in Duisburg, beim Super C in Aachen und x anderen Bauprojekten offenbar auch in puncto Transparenz nicht dazugelernt. Denn Anfragen von Seiten des Bundes der Steuerzahler NRW (BdSt NRW) sowie der Medien lässt der BLB unbeantwortet und verweist lediglich auf seine Homepage. Mehr dazu

29.07.2015

Zentralbibliothek Köln: Sanierung wird doppelt so teuer

Noch ist man in der Planungsphase, dennoch sind die Kosten schon jetzt drastisch gestiegen.


(Foto: WavebreakMediaMicro, Fotolia)
Es begann mit einer „groben Kostenannahme“ von rund 15,8 Millionen Euro. Zwei Jahre und eine „Vorentwurfsplanung mit Kostenschätzung“ später sind daraus gut 31,4 Millionen Euro geworden. Diese Entwicklung nahmen die Kosten für die Generalsanierung der Zentralbibliothek in Köln. Die Gründe für diese Kostensteigerung sind typisch. Und geht es dem Projekt wie den meisten öffentlichen Bau- und Umbaumaßnahmen, dann dürfte die Rechnung am Ende noch bedeutend höher ausfallen. Mehr dazu

22.07.2015

Im Westen was Teures

Aufwand und Kosten beim Hammer Brückenschlag sind unangemessen hoch.


(Foto: Thorsten Hübner, Stadt Hamm)
„Im Westen was Neues“ heißt ein Projekt, bei dem auf einer ehemaligen Bergbaufläche in Hamm-Herringen der Lippepark mit Spielplätzen und Liegewiesen entstand. Der Stadtteil Bockum-Hövel ist von diesem Park durch die Lippe und den Datteln-Hamm-Kanal getrennt. Um den Freizeitwert im Hammer Westen noch mehr aufzuwerten, will die Stadt zwei Brücken über Lippe und Kanal sowie Wegeverbindungen zwischen Herringen und Bockum-Hövel errichten. Doch das Projekt ist weder sinnvoll noch notwendig und viel zu teuer erkauft. Mehr dazu

10.06.2015

Teures altes Gemäuer

Umbau von Burg Vogelsang mindestens drei Millionen Euro teurer.


(Foto: vogelsang ip/Roman Hövel)
Bei Sanierung und Umbau von Burg Vogelsang in der Eifel explodieren die Kosten. Wie so oft bei Baumaßnahmen an alten Gemäuern. Ein Teil konnte durch Einsparungen aufgefangen werden, doch nun wurde bekannt, dass mindestens weitere drei Millionen Euro fehlen. Unklar ist bislang, wer die Mehrkosten zahlt. Mehr dazu

08.06.2015

Teures Waisenkind

Der Wetterschutz für die gesperrte Stufenpromenade kostet 550.000 Euro.


(Foto: BdSt NRW)
550.000 Euro. Soviel soll es kosten, die Stufenpromenade im Duisburger Innenhafen gegen Wind und Wetter zu schützen, bis irgendwann einmal das geplante, an die große Freitreppe anschließende Gebäude errichtet wird. Mehr dazu

28.09.2015

Anpfiff von den Steuerzahlern Teil 2

Auch eine Essener Tochtergesellschaft hätte für ihre Fußballverliebtheit die rote Karte verdient.


(Foto: Ulrich von Born/WAZ Fotopool)
Obwohl Essen beim Fußball nur in der vierten Liga spielt, wird in der Stadt gerade ein neues Fußballstadion gebaut. Und wie so oft sind die Baukosten höher als gedacht. 42,8 Millionen sollte es kosten, von 64,4 Millionen Euro geht man jetzt aus. Die zuständige städtische Tochterfirma hatte aber nicht so viel Geld zur Verfügung. Also nahm sie kurzerhand das Geld von einem Konto, das eigentlich nur für das Folkwang-Museum gedacht war. Die Stadt will das nicht bemerkt haben. Für all das wäre ein Anpfiff von den Steuerzahlern sehr angebracht, meint der Bund der Steuerzahler NRW. Mehr dazu

18.05.2015

Anpfiff von den Steuerzahlern Teil 1

König Fußball kostet die Steuerzahler mancherorts königliche Summen – zum Beispiel in Aachen.


(Foto: Fotolia.com)
Beim Fußball kochen die Emotionen gerne hoch, und so mancher Fan wirft, wenn es um die Unterstützung seines Vereins geht, gerne mal die privaten Budgetplanung über Bord. Das gilt leider mancherorts auch für die öffentliche Hand. Beispiel Aachen. Obwohl Alemania Aachen nur noch in der vierten Liga spielt, verschlingt König Fußball in der Kaiserstadt Millionen. Damit die eigentlichen städtischen Aufgaben noch finanziert werden können, muss der Bürger via Grundsteuer B oder anderer Gebühren, immer mehr zahlen. Zugunsten des Fußballs wird für sie das Wohnen in Aachen also immer teurer. Dafür hätte die Stadt einen ordentlichen Anpfiff von den Steuerzahlern verdient. Mehr dazu

12.05.2015

Düsseldorf zählt die Radfahrer

Fahrradbarometer soll Ansporn sein, öfter auf den Drahtesel umzusteigen – kein Scherz.


(Foto: BdSt NRW)
Eins der 1.000 Dinge, die die Welt nicht braucht, findet sich seit November 2014 in Düsseldorf. Genauer am Mannesmannufer. Radfahrer, die daran vorbeifahren, werden es oftmals nicht einmal bemerkt haben. Dabei geht es um sie. Bei der Stele am Rhein handelt es sich nämlich um ein Fahrradbarometer, das zählt, wie viele Radfahrer am Mannesmannufer entlang fahren. Sinn und Zweck der Übung: Die stetig steigende Zahl soll einen Ansporn geben, öfter mit dem Rad zu fahren. Wie gesagt – eins der 1.000 Dinge, die die Welt nicht braucht. Mehr dazu

08.05.2015

Zu Fuß zum Fußballmuseum?

Auf dem einstigen Busbahnhof steht das Fußballmuseum, jetzt fehlen Busparkplätze für´s Museum.


(Foto: connel design, Fotolia.com)
Mit dem Bus nach Dortmund reisen? Ja, klar. Mit dem Bus zum Fußballmuseum in Dortmund, naja, fast. Denn rund um das Museum ist kein Platz für mehrere parkende Busse, die darauf warten, dass die Gäste aus dem Museum kommen und wieder einsteigen. Es sei aber geplant, drei Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Museum einzurichten, wo die Busreisenden aussteigen können. Danach muss der Bus dann weiter und sich woanders einen Parkplatz suchen. Mehr dazu

28.04.2015

Mönchengladbach traut den eigenen Augen nicht

Stadt ließ Gelände umfassend prüfen, dabei war das Ergebnis für jeden ersichtlich.


(Foto: Jürgen Fälchle, Fotolia.com)
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – das gilt auch für diesen Fall: Die Stadt Mönchengladbach hat ein Gelände umfassend geotechnisch überprüfen lassen, um herauszufinden, ob es sich als neuer Standort für ein Gewerbegebiet eignet. Das Ergebnis lautete klar: Nein. Um das herauszufinden hätte aber auch ein Bild von dem Gelände nach einem Regenschauer gereicht. Dann ist das Gelände nämlich stets überschwemmt, da der Grundwasserspiegel vor Ort so hoch ist. Das Gutachten und die Kosten von 36.000 Euro hätte man sich also sparen können. Doch nicht nur das ist ärgerlich. Mehr dazu

15.04.2015

Bielefeld diskutiert wieder über Untersee

Statt des geplanten Freizeitsees soll ein Naturschutzgebiet entstehen. Kosten? Für beides unbekannt.


(Foto: BdSt NRW)
Fast 14 Jahre ist es her, da berichtete der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW von den Plänen der Stadt Bielefeld, nahe des Obersees einen zweiten See, den Untersee, aufzustauen. Der Verband warnte damals vor der ungeklärten Kostenfrage. Jetzt steht der Untersee wieder auf der Tagesordnung – aber ganz anders als einst konzipiert. CDU und FDP wollen das verhindern und halten an den Plänen für den Untersee fest. Was fehlt sind die voraussichtlichen Investitions- und Folgekosten für beide Varianten. Die müssen endlich her, mahnt der BdSt NRW. Mehr dazu

08.04.2015

Fördermittel verspielt

Duisburg muss 3,5 Millionen Euro an das Land zurückzahlen


(Foto: Die NRWNachrichten)
Das Desaster bei der Erweiterung der Küppersmühle, die Baukostenexplosionen beim Landesarchiv und eine sinnlose Treppenanlage – für Steuerzahler ist der Duisburger Innenhafen ein Ort, um sich die Haare zu raufen. Millionen Euro wurden hier schon versenkt. Jetzt gibt es einen neuen Aufreger auf der „sündigen Meile“ der Steuergeldverschwendung. Die Stadt muss 3,5 Millionen Euro Fördermittel an das Land zurückzahlen, weil sie bei der Nutzung des Werhahnspeichers gegen die Förderbedingungen verstieß. Mehr dazu

23.03.2015

Mit Berechtigung gespart

Quotenfräuchen bei Dortmunder Ampeln wird nicht wegweisend


(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Gleichberechtigung sollte auch im Straßenbild sichtbar werden, dachte sich die Bezirksvertretung Innenstadt-West der Stadt Dortmund und erteilte der Stadtverwaltung den Auftrag, den Einsatz von Ampelfräuchen statt Ampelmännchen zu überprüfen. Die Verwaltung kam zu dem Schluss, dass das altbewährte Ampelmännchen weiter flächendeckend Dienst tun kann und soll. Eine Glosse. Mehr dazu

13.03.2015

Augenwischerei

Dreifache Kosten in zehn Jahren für Museumsumbau in Krefeld


(Foto: bildergala/fotolia)
Der Umbau des Kaiser-Wilhelm-Museums in Krefeld wird für die Stadt dreimal teurer als geplant. 2004 rechnete die Stadt noch mit sechs Millionen Euro. Aktuell sind es 17,7 Millionen Euro. Einen Risikopuffer und Preissteigerungen hatte man nicht eingeplant. Mehr dazu

11.03.2015

Bäumchen, rüttel mich!

Baumallee an A4 soll Autofahrer wach halten


(Foto: Wilfried Meisen/KSTA)
Der Fahrbahnrand der neu gebauten A4 zwischen Düren und Kerpen hält eine fragwürdige Attraktion bereit: 240 Bäumchen von der Stiel-Eiche bis zum Wild-Apfel. Zu jeder Baumgruppe wurde ein Schild aufgestellt, worauf zu lesen ist, wie die Bäume heißen und wann sie zum „Baum des Jahres“ gekürt worden waren. Sie sollen verhindern, dass Autofahrer in Monotonie versinken. Ein Projekt, das Fragen aufwirft. Mehr dazu

11.02.2015

Vorzeigeprojekt geht baden

Stufenpromenade bleibt ungenutzt


(Foto:Die NRWNachrichten)
Die Stufenpromenade, einst als krönender Abschluss des Duisburger Innenhafens konzipiert, bleibt ungenutzt. Geld kostet sie trotzdem, denn die Stadt Duisburg will in diesem Jahr eine Abdichtung des Bauwerks vornehmen, um seinen Erhalt zu sichern. Mehr dazu

13.01.2015

Nasse Fehlentscheidung

Pumpen in Rheinberg voreilig ausgebaut.


(Foto: Michael Schütze/fotolia)
Eine Pumpanlage in Rheinberg-Budberg lief 35 Jahre mit sechs Pumpen. Ein städtischer Mitarbeiter ließ voreilig vier der sechs Pumpen ausbauen und verschrotten. Ein teurer Fehler, der viele Bürger zudem Nerven kostete. Mehr dazu

18.12.2014

Zweifelhafte Augenweide

Aussichtsplattform auf einer Brücke in Kaarst ist verzichtbar


(Foto: Spectral Design/fotolia)
150.000 Euro sind für eine Aussichtsplattform angesetzt, die von der geplanten "Ohrenbrücke" in Kaarst Fußgängern und Radfahrern den Blick auf den Nordkanal ermöglichen soll. Ein höchst überflüssiges Unterfangen, denn den Nordkanal kann man auch an anderen Stellen in Kaarst bewundern. Mehr dazu

28.11.2014

Wehren Sie sich gegen Verschwendung!

Politiker sollten Beschluss zur siebten Brücke über den Kittelbach endgültig kippen.


(Foto: BdSt NRW)
Lassen Sie sich die Verschwendung Ihrer Steuergelder nicht gefallen! Die Bezirksvertretung 6 in Düsseldorf hat ihren Beschluss, eine weitere Brücke über den Kittelbach zu bauen, nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Doch eine siebte Querungsmöglichkeit auf rund einem Kilometer ist überflüssig. Der Bund der Steuerzahler NRW ruft Sie deshalb auf, gegen die aufgeschobene Verschwendung Ihrer Steuergelder zu protestieren. Schreiben Sie den Mitgliedern der Bezirksvertretung einen Brief, in dem Sie darauf dringen, den Beschluss endgültig aufzuheben. Ein entsprechendes Musterschreiben bekommen Sie hier. Mehr dazu

30.10.2014

Großer Bahnhof für einen Zug

Sanierung des Bahnhofs in Ahaus treibt skurrile Blüten.


(Foto: Stefan Grothues)
Der Bahnhof in Ahaus wird saniert und behindertengerecht umgebaut. Das könnte eine frohe Botschaft sein, wenn nicht… Wenn nicht der behindertengerechte Umbau so skurril wäre. Und so entsetzlich teuer. Mehr dazu

29.09.2014

Der kleine Unterschied

Brücke in Köln wird rund 169.500 Euro teurer als veranschlagt.


(Foto: RioPatuca/fotolia)
Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke „Auf dem Ginsterberg“ in Köln musste ersetzt werden. Das ist unstrittig. Ebenso unstrittig dürfte sein, dass sich die Kostensteigerung von rund 169.500 Euro bei sorgfältigerer Planung hätte vermeiden lassen. Mehr dazu

07.08.2014

Streit um Parkplätze beigelegt

Herne kommt mit Kreativität statt Kosten zum Ziel.


(Foto: Klaus Hartmann/WAZ Fotopool)
Monate währte in Herne der Streit um die Frage, wie die Parkplatzsituation an der Akademie Mont-Cenis entspannt werden kann. In die Diskussion hatte sich auch der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW eingeschaltet. Jetzt ist eine Alternative zu einem teuren Neubau eines Parkplatzes gefunden worden. Mehr dazu

16.07.2014

Landesbaubetrieb sofort stoppen

Neue Probleme bei BLB-Projekten zeigen, dass das Land umgehend handeln muss.


(Foto: Robert B. Fishman)
Stellen Sie sich vor, ein Windstoß fegt Geldscheine aus Ihrem Fenster und Sie schließen es nicht. Das würde Ihnen nie passieren, denken Sie sicher. Dem Land NRW schon. Der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) und seine diversen Baupleiten werden seit Jahren dauergeprüft und untersucht. An Erkenntnissen zu den Defiziten in seiner Struktur mangelt es nicht. Doch niemand hat sie bislang abgestellt. Seit kurzem ist bekannt, dass es Probleme bei weiteren BLB-Projekten in Bielefeld und Bochum gibt. Mehr dazu

01.07.2014

Umstrittene Treppe kommt nicht

Kompromiss zwischen Treppengegner, Oberbürgermeister und Rat in Solingen


(Foto: Martin Kempner)
Die repräsentative Freitreppe, die vom Haupteingang des Theaters auf die Konrad-Adenauer-Straße führen sollte, hat viele Solinger erbost. Schließlich gab es in den 60er Jahren bereits einmal eine solche Treppe, die nach wenigen Jahren wieder entfernt worden war. Jetzt ist klar: Die umstrittene Treppe kommt nicht. Damit wird auch ein geplanter Bürgerentscheid überflüssig. Mehr dazu

27.06.2014

Wie es ausgeht, steht in den Sternen

Horizontobservatorium in Herten ist gesperrt, aber es kostet.


(Luftbild: Hans Blossey/WAZ FotoPool)
Risse in dem stählernen Äquatorbogen sind der Grund, weshalb das Horizontobservatorium auf der Halde Hohward seit fünf Jahren für Besucher gesperrt ist. Die Ursache für die Risse herauszufinden, ist eine langwierige und bislang teure Angelegenheit für die Steuerzahler. Mehr dazu

17.06.2014

Inszenieren, visualisieren, finanzieren

Regionale 2010 produziert an manchen Stellen einen misstönenden Dreiklang


(Foto: Die NRWNachrichten)
Am Anfang stand eine Idee: Kommunen links und rechts des Rheins sollten zusammenwachsen, Gemeinsamkeiten sollten gestärkt werden und dauerhafte Zusammenarbeit sollte entstehen. Die Klammer, die diese Projekte bündelte, war die Regionale 2010. Am Ende standen die Details – und bei einigen muss man sich einfach fragen, ob sie tatsächlich im Sinne der Steuerzahler sind. Mehr dazu

16.06.2014

Vergaberecht komplett missachtet

In Radevormwald ging bei der Sanierung einer alten Tuchfabrik alles drunter und drüber


(Foto: privat)
1996 schloss die letzte Tuchfabrik im Tal der Wupper – Johann Wülfing & Sohn – mit ihren bis zu 160 Jahre alten Gebäuden. Heute wird der Standort als Gewerbegebiet genutzt, in die Werkshallen ist ein Museum eingezogen. Doch bei der Sanierung und Reaktivierung des Industriedenkmals kamen chaotische Zustände in der Radevormwalder Bauverwaltung ans Licht. Die Stadt hat ihre eigene Verwaltung offensichtlich nicht im Griff. Mehr dazu

26.05.2014

Duisburg reitet totes Pferd

Die Stadt sollte das Projekt "Kameraschienenbahn" beenden


(Foto: BdSt NRW)
Seit Jahren funktioniert die Kameraschienenbahn im Duisburger Wedaustadion nicht. Auch mehrfache Versuche, den Prototypen ans Laufen zu bringen, sind gescheitert. Die Stadt sollte die Faust in der Tasche machen und aus dem Projekt aussteigen, statt noch mehr Geld hineinzubuttern. Mehr dazu

09.05.2014

Teures Lehrgeld

Lärmschutzeinhausung an der A1 würde heute nicht mehr gebaut.


(Foto: Stefan Worring)
Es ist ein teures Lehrgeld, das die Steuerzahler für das Modellprojekt „Lärmschutz durch Einhausung“ bezahlt haben: Sieben Jahre Bauzeit, hunderttausende von Stau-Stunden und 200 Millionen Euro hat der Tunnel auf der A 1 gekostet, der die Anwohner in Köln vor dem Lärm der Autobahn schützen soll. Auch wenn der Zweck erreicht wurde, sagt das NRW-Verkehrsministerium: „Nie wieder!“ Mehr dazu

28.04.2014

Ab an den Runden Tisch!

Die B 64n im Münsterland ist umstritten. Neues wird wohl der Bundesverkehrswegeplan 2015 bringen.


(Foto: fotolia RAW/fotolia)
Sie hat schon eine jahrzentelange Geschichte hinter sich, und es sieht nicht so aus, als käme sie in absehbarer Zeit zu Ende: die geplante B 64n im Münsterland. Besonders im Kreis Warendorf hat sich Widerstand formiert. Mehr dazu

17.04.2014

Über sieben Brücken sollst du gehen

Am Kittelbach in Düsseldorf droht Steuergeldverschwendung.


(Foto: BdSt NRW)
Wer mit Hund oder Laufschuhen, Kinderwagen oder Einkaufstüte am Kittelbach in Düsseldorf unterwegs ist, hat die Qual der Wahl: Quert man den Kittelbach am Wilseder Weg oder an der Unterrather Straße oder nimmt man eine der drei Fußgängerbrücken dazwischen? Oder geht man weiter bis zur Straße An der Piwipp? Die Bezirksvertretung 6 der Stadt Düsseldorf will noch eins draufsetzen. Mehr dazu

20.03.2014

Politik ist, wenn man’s trotzdem macht

„Erlebnisraum“ soll Deutschlands Westzipfel erfahrbar machen


(Foto: BdSt NRW)
51° 1′ N, 5° 55′ O – hinter diesen Koordinaten verbirgt sich der westlichste Punkt Deutschlands. Er liegt, gut verborgen in einer Hecke, im Selfkant an der Grenze zu den Niederlanden. Die Gemeinde Selfkant will ihn jetzt mit fast einer halben Million Euro aus seinem Dornröschenschlaf wecken. Mehr dazu

07.03.2014

Inszenierung mit Ausrufezeichen

218.000 Euro für sinnfreie Aussichtstürme in Köln


(Foto: BdSt NRW)
Gesundheitstipp des Bundes der Steuerzahler NRW: Wer an zu niedrigem Blutdruck leidet, sollte einen Ausflug in den Landschaftspark Belvedere in Köln unternehmen. Doch Vorsicht: Risiken und Nebenwirkungen wie Fassungslosigkeit und Herzrasen sind alles andere als ausgeschlossen. Denn die vier Aussichtsplattformen, die hier derzeit für 218.000 Euro gebaut werden, sind bestens geeignet, selbst den lethargischsten Blutdruck in die Höhe zu treiben. Mehr dazu

21.02.2014

Neues Kombibad soll Geld sparen

BdSt NRW warnt Wiehl vor übertriebenem Optimismus.


(Foto: Kara/fotolia)
Die Stadt Wiehl plant ein neues Kombibad und will knapp 11 Millionen Euro investieren. Die jährlichen Betriebskosten werden auf rund 580.000 Euro geschätzt. Die Sanierung der vorhandenen Bäder würde nur etwa die Hälfte kosten. Trotzdem rechnet man in Wiehl langfristig mit Kosteneinsparungen gegenüber dem jetzigen Bädermodell. Ob diese Rechnung aufgeht, ist fraglich. Mehr dazu

18.02.2014

Vernunft siegt

Nach BdSt-Kritik spart Solingen.


(Foto: zerofoto/Fotolia)
In Solingen wurde vor einigen Jahren die notwendige Kernsanierung der Geschwister-Scholl-Schule beschlossen. Allerdings hat man im Jahr 2011 nur eine Grobschätzung vorgenommen. Eine Kostenberechnung nach DIN-Norm ergab im November 2013 eine deutliche Steigerung der Kosten: von ursprünglich geplanten 6,7 Millionen Euro auf 8,7 Millionen Euro. Nach Kritik des BdSt NRW versucht die Stadt Solingen nun die Sanierung für 7,5 Millionen Euro umzusetzen. Mehr dazu

10.02.2014

Das Theater mit der Treppe

Umgestaltung des Theaterumfelds in Solingen ist umstritten


(Foto: Martin Kempner)
Rund um das Solinger Theater soll es schöner werden. Geplant sind der Umbau der Konrad-Adenauer-Straße, an der das Theater liegt, und die Umgestaltung des Theaterumfeldes. Doch die Pläne der Stadt sorgen kurz vor dem Start des Projekts unter den Bürgern für hitzige Diskussionen. Im Mittelpunkt stehen dabei eine geplante Freitreppe vor dem Theater und zusätzliche Ampeln. Mehr dazu

27.01.2014

In die Röhre geguckt

"Schnäppchen" kam Bonner Stadtwerken teuer zu stehen


(Foto: Zauberhut/Fotolia)
Ein besonderes Schnäppchen meinten die Bonner Stadtwerke gemacht zu haben, als sie im Oktober 2008 vorsorglich Rohre im Wert von 3,5 Millionen Euro einkauften. Wasser ist durch diese Rohre bislang wohl noch nicht geflossen, dafür aber über fünf Millionen Euro. Mehr dazu

21.01.2014

Preisgünstige Alternative in Sicht

Streit um neuen Parkplatz in Herne ist vorerst geschlichtet


(Foto: Klaus Hartmann/WAZ Fotopool)
Seit Monaten streitet man sich in Herne um die Frage, wie die Parkplatzsituation an der Akademie Mont-Cenis entspannt werden kann. In die Diskussion hat sich auch der Bund der Steuerzahler NRW eingeschaltet. Inzwischen sieht es so aus, als sei eine Alternative zu einem teuren Neubau eines Parkplatzes gefunden. Mehr dazu

14.01.2014

Getrübter Badespaß

Freizeitbad monte mare kostet mehr als ursprünglich gedacht


Foto: Brebca/fotolia)
Jetzt wird das neu sanierte Freizeitbad monte mare in Eckenhagen doch noch teuer für die kleine Gemeinde aus Reichshof im bergischen Land. Schon 2011 warnte der Bund der Steuerzahler (BdSt NRW) die Gemeinde vor hohen Folgekosten. Mehr dazu

08.01.2014

Rat genehmigt Mehrkosten für Döppersberg

Projektstopp würde rund 80 Millionen Euro kosten


Foto:Fotolia)
Der Rat der Stadt Wuppertal hat Mehrkosten in Höhe von 35 Millionen Euro beim Umbau des Döppersberg genehmigt. Statt eines Eigenanteils von 35 Millionen Euro muss die finanziell angeschlagene Stadt nun mehr als 71 Millionen Euro schultern. Geplant war eigentlich, dass die Umgestaltung des zentralen Knotenpunktes nicht mehr als 105 Millionen Euro kostet. Doch bei der Kostenermittlung ließ man wichtige Risikofaktoren aussen vor. Wuppertaler Bürger sind wütend und fürchten, dass der Döppersberg am Ende nochmals teurer wird. Mehr dazu

02.01.2014

Gesunden Menschenverstand abgegeben

Aussichtsplattform in Pulheim bietet keinen „Mehrblick“.


(Foto: BdSt NRW)
Selten so bitter gelacht: In Pulheim-Stommeln steht auf freiem Feld eine Aussichtsplattform, die so überflüssig ist wie ein Kropf. Von der Plattform aus hat man nämlich die gleiche Aussicht wie von jedem beliebigen Fleck daneben, denn den Aussichtspunkt trennen nur vier Stufen von der Erde, genauer gesagt 78 Zentimeter. Herstellung und Aufbau haben 8.500 Euro gekostet. Das gesamte Projekt „Aussichtspunkt Stommeln“ inklusive Schaffung neuer Wege und Wegverbindungen, Errichtung von Bänken und Baumbepflanzung schlägt allerdings mit 387.800 Euro zu Buche. Mehr dazu

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